Seit kurzem bin auch ich Kunde des VW-Konzerns, genauer der Tochter Audi (*muha*) und deswegen möchte ich was zu der Dieselmanipulationssache sagen: ich finde das super. *rhetorische Pause*
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Dienstag, 29. September 2015
Dieselgate
geschwaetzt von
Madse
um
09:58
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Labels: Erlebtes, semi-Tiefsinnig, Technik
Donnerstag, 20. November 2014
Ein Starkes Stück....
... leistet sich grad mein Mobilfunkanbieter. Der hat mir gestern eine sms geschickt, in der er mir mitteilt, dass bei der Buchung meiner Datenoption (die - wie wir alle wissen - für Whatsapp unerlässlich ist) ein Fehler aufgetreten ist und ich doch bitte mein Guthaben (ja, is alles noch Prepaid *tinfoilhat-aufsetz*) aufladen soll. Gutgläubig und gestresst wie ich machmal bin und in meinem unerschütterlichen Glauben an die Fehlerhaftigkeit von Technik bin ich dieser Bitte direkt nachgekommen, obwohl noch genug Guthaben verfügbar gewesen ist.
Den Kontat zu den wichtigen Stellen konnte ich dann noch über WLAN aufrecht erhalten. Was mein sonst ziemlich zuverlässiges Handy zu nem schlechteren Tablet hat verkommen lassen.
So, wo war ich? ... Achja. Stand heute: immer noch kein mobiles Internet, vom Display grinst mich das fette "3G", statt des feinen "3.5G" an. Guthaben ist immer noch ausreichend.
In der Online-Verwaltung des Mobilfunkvertrags ( Ich setz dann den Aluhut mal wieder ab....) ist meine Datenflat noch aktiv. Schreibe erst den Support an und schaue DANACH ins Forum.
Das Problem haben scheinbar alle mit dem "alten" Vertragsmodell. Die Mitarbeiter (wo sie sich noch trauen was zu schreiben) verweisen darauf, dass es ein technisches Problem gibt, an welchem "die Kollegen in der Technik unter Hochdruck arbeiten". Im nächsten Satz wird dann aber schon das "neue" Vertragsmodell mit ganz vielen schnelleren und billigeren Konditionen und Paketen beworben, "und der Wechsel nimmt nur drei Tage in Anspruch".
Diese Posts von Support-Mitarbeitern sind einige Tage alt, seitdem herrscht von deren Seite Funkstille und im Forum formt sich der wütende Mob, entzündet die Mistgabeln und schärft die Fackeln.
Tolle Wolle. So kann man die Kundschaft natürlich auch von den alten zu den neuen Verträgen treiben. Man schaltet einfach alles ab und wartet. Bei nem Online-Anbieter kann ja niemand die Scheiben einschmeissen und auf die paar Hanseln, die doch zur Konkurrenz wechseln kann man ja verzichten. Im Zweifel kommen die mangels vergleichbarer Angebote doch wieder zurückgekrochen.
Und ich? Warte ab - nachdem eine Mail vom Support angekündigt hat, dass sich erst in einigen Stunden oder Tagen jemand um mein Problem kümmern kann -, sitze mit einem spitzen Hut aus Alufolie auf dem Kopf vor dem Rechner und wiege mich mit einer Mischung aus Wut über den Anbieter und Furch vor einem internetlosen Wochenende in der Heimat vor und zurück....
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Madse
um
12:44
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Dienstag, 18. November 2014
Dunkler Dienstag
Hab gestern an nem Referat gearbeitet. Sowas total Spannendes für "Probleme der Verwaltungsanalyse": politisch-administratives Führungspersonal. Wer das jetzt wirklich gedacht hat: "Mensch, das klingt doch eigentlich ganz interessant." steht jetzt von seinem Stuhl auf, stellt sich 5 Minuten in die Ecke und denkt drüber nach, was er da grad angestellt hat.
Na jedenfalls, was ich sagen wollte: ich bin um 1500 zur Besprechung mit meinem Mitreferenten gewesen und hab mich um 1600 mitteleuropäischer Zeit an die .pptx gesetzt. Nach gefühlten 15 Minuten schau ich hoch und merke: Es ist dunkel. Dunkel? Dunkel! Am Nachmittag!
Ich schaue also so irritiert in die Dunkelheit vor meiner Fensterfront und versuche gleichzeitig im Kopf die nächste Folie zu formulieren und die restlichen Gedanken irgendwie in geordneten Bahnen zu halten, bis mir auffällt:
An den Bäumen sind ja garkeine Blätter mehr!
Kann es sein, dass ich den Herbst verpasst habe? Oder wurde der im Rahmen von nicht kommunizierten Sparmaßnahmen ganz abgeschafft, so wie der Frühling?
Brauche ich vielleicht Urlaub?...
Da ich Fear of the Dark schonmal hatte, lasse ich einen anderen Song da, der auch für gute Laune sorgt.
Nächstes Mal verrate ich euch vielleicht, wie der Auftritt von Cannibal Corpse vor einigen Tagen war.
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Madse
um
09:17
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Labels: Erlebtes, Musik, Student Madse
Montag, 10. November 2014
Das (fast) Unmögliche (fast) möglich gemacht
Nach fast 3 Jahren hab ichs jetzt doch geschafft: Ich habe ein Telefon von Nokia (fast) zerstört.
Es ist keins von den alten "Drop-for-World-Destruction"-3310, aber auch das E7-00 ist ziemlich stabil. Bis auf das Displayglas ist aber auch nichts kaputt.
Ärgerliches Detail: Der Preis für Neuware (wenn man denn noch welche findet) ist nicht gefallen. Keinen einzigen Cent.
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Madse
um
14:55
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Mittwoch, 5. November 2014
Manischer Mittwoch
Heute ist doch Mittwoch, oder?
Sonntag: Stiff Little Fingers im Knust in Hamburg. Die letzte der großen britischen Punkbands. Meine Güte, die Kerle haben 35 Jahre Bandgeschichte hinter sich und lassen dem Publikum immer noch die Ohren schlackern. Da hat der Schweiß von der Decke getropft! Neben Illdisposed und Six Feet Under vor ein paar Jahren das lauteste Konzert, auf dem ich bisher gewesen bin.
Im Zuge des Konzerts wurde auch endlich meine Kutte getauft (Für die Nicht-Eingeweihten: Mit Bier übergossen).
Gestern: In einem akuten Anfall von Wahnsinn habe ich mir universitär noch mehr Arbeit aufgeladen, als ich sowieso dort und im militärischen Bereich habe. Außerdem hab ich angefangen mit meinem Nachbarn Starcraft (das Erste!) und UT2004 zu daddeln. Hatte ja ganz vergessen, wie anstrengend RTS sein können, da ist UT im Vergleich richtiggehend entspannend.
Heute: Die Lokführergewerkschaft streikt schon wieder. Diesmal nicht nur ein oder zwei Tage sondern eine halbe Woche. Erstens bin ich froh, dass ich diese Woche nirgends hin muss (ausser vielleicht in die Bib, aber da komme ich ja zum Glück mit dem Fahrrad hin) und zweitens bin ich gespannt, wie lange sich die GDL das noch erlauben kann. Normalerweise sind die Deutschen was Arbeitskampf angeht ja relativ tolerant, jeder darf mal, da nimmt man murrend aber verständnisvoll Verspätungen und Ausfälle hin. Betrachtet man aber diese Woche die Kommentare der Medien und hört auf den Tenor, lassen sich die Kunden das nich mehr lange gefallen. Es mag und wird bis zu einem bestimmten Punkt Falschinformation und Meinungsmache sein, aber normal es nicht mehr, dass eine Gewerkschaft
einfach so für 100 Stunden den deutschen Nah-, Fern- und Güterverkehr lahm legt. Kann mir gut vorstellen, dass das der letzte lange GDL Streik wird.
Am Rande: Ich bin ein Freund und Verfechter des Streikrechts, das hat sich die deutsche Arbeiterschaft hart erkämpft und ich finde es gut begründet. Allerdings ist es wie mit sehr vielen anderen Rechten: man kann es auch übertreiben. Die GDL will das offenbar tun. Der Gesetzgeber kann und darf das nicht rechtlich einschränken, aber die Verantwortlichen von Gewerkschaft und Arbeitgeber sollten sich mal hinsetzen und ansehen, welche gesellschaftlichen Auswirkungen ihre Handlungen haben.
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Madse
um
07:53
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Labels: Erlebtes, Games, Musik, Politik, Soldat Madse, Student Madse
Dienstag, 15. April 2014
Zustände!
Inzwischen hab ich ja durch unsere Standortverwaltung (kurz StOv) schon einiges erlebt. Mal kommen Handwerker zu nachtschlafener Zeit (alles vor 0900) unangemeldet mit Generalschlüssel auf die Bude, mal wird wochenlang (und unangemeldet) im Stahlbeton des Gebäudes gebohrt, dass man denkt einem fliegen die Füllungen aus den Zähnen. An die Laubbläserei und Mäharbeiten, die offenbar nur entweder frühmorgens kurz nach Sonnenaufgang oder zur Mittagszeit durchführbar sind, habe ich mich schon gewöhnt.
Aber zwei Sachen waren bisher die Höhe: Erst wird der Strom für einen Tag abgeschaltet. Im gesamten Bereich, da hat selbst der Stab nicht gearbeitet. Irgendwie muss ich das mitbekommen haben (warscheinlich über den Buschfunk), ich war vorbereitet und hatte alle Akkus voll geladen. War trotzdem uncool.
Heute stellen die uns aber das fliessende Wasser ab! Das haben wir, die Bewohner und Betroffenen dieser Aktion auch nur mehr oder weniger durch Zufall mitbekommen. Da hing zwischen den reichlichen und zu 90% irrelevanten Anschlägen im Gebäudeflur ein Zettel, der uns diesen Umstand mitteilen sollte. Normalerweise wird an der Uni aber jeder Mist per Mail kommuniziert, zum Beispiel auch, wann welches Dezernat grade Betriebsausflug macht oder wann die Schwimmhalle mal wieder geschlossen ist (praktisch immer). Aber es kommt offenbar niemand auf die Idee, dass sich Studenten und Soldaten an fließendes Wasser gewöhnt haben könnten und das auch gerne nutzen.
Ich frag mich allerdings schon den ganzen Vormittag: Was ist schlimmer: kein Wasser oder kein Strom?
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Madse
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10:33
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Labels: Bundeswehr, Erlebtes, Student Madse
Mittwoch, 19. März 2014
Lebenszeichen
Nicht, dass ich zu viel zu tun hätte und keine Zeit zum bloggen hätte, aber ich komme trotzdem nicht so wirklich dazu. Daher nur ein kurzes Update, gegebenenfalls schreibe ich jeweils noch mehr darüber.
Das Paket aus Moskau hat mich endlich erreicht. Was die Texte angeht, bestätigt sich die These von damals.
Ich werde im September in den Südkaukasus fahren/fliegen. Studieren!
Das Wetter in Hamburg ist zwar grad mies, aber St. Patricks Day am Montag war trotzdem wieder gut.
Bin zwischen den Stühlen: zocke kaum noch, will aber Battlefield 4 nicht auslassen und würde mich gern mal mit Titanfall beschäftigen. Vermute allerdings, dass letzteres nach ein paar Runden langweilig wird.
Sport läuft (*höhö*) nur so lala. Krafttraining zahlt sich aus, aber Laufen war ich seit nem Monat nicht mehr!
Weil ichs kann:
Ein Klassiker meiner Musiksammlung. Wird einfach nicht alt!
Achja, bevor ichs vergesse: Was auch immer Putin mit der Krim und dem Rest der Ukraine vorhat: Alle Akteure sollten Ruhe bewahren und keinen Mist veranstalten! Ich will mir kein neues Sommermodul suchen müssen, nur weil die den Kaukasus dicht machen! Achja und ein neuer kalter Krieg oder sowas wär unschön. Das können westeuropäische Armeen nicht mehr.
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Madse
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09:32
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Labels: Erlebtes, Musik, Student Madse
Freitag, 10. Januar 2014
Botten an und Los!
Eins ist klar: Jay ist Schuld. Mir ist schon länger klar, dass ich mehr Sport machen muss. Nicht nur, weil mein Arbeitgeber Leistungsfähigkeit von mir verlangt, sondern weil ich klare Defizite bei mir erkannt habe: Ich habe eine beschissene Ausdauer.
Okay, 12km mit 15kg Gepäck machen mir nichts aus. 3000m in unter 15 Minuten kann ich auch. Da hört es aber auch schon wieder auf, nach 3km rennen und einer Zeit von knapp unter 12 Minuten bin ich kaputt. Zu kaputt für meinen Geschmack. Also muss ich was für meine Ausdauer tun und da kam mir Jay Nightwinds neue Reihe Powerhouse gerade Recht.
Ich mache zwar auch so Sport, bin in der HSU-Volleyballmannschaft, aber die zweimal zwei Stunden pro Woche reichen mir nicht. Ihr braucht das auch garnicht belächeln, unser Training ist mehr als nur ein bisschen aufm Platz rumstehen und den Ball übers Netz pebbeln. Könnt ja gern mal vorbeikommen und euch das Aufwärmen anschauen.
Na jedenfalls reicht mir das nicht, also hab ichs gestern kurz und schmerzlos gemacht, mir die dienstlich gelieferten Laufschuhe (die schwarzen mit der griffign Sohle) angezogen, hab mir mein Handy mit der Endomondo-App geschnappt und bin ins Wandsbecker Gehölz gelaufen.
Der Plan sieht eigentlich folgendermassen aus: immer Donnerstag Nachmittags, sowieso die Zeit für AMA, mache ich meine persönliche AMILA. Mindestens 30 Minuten durchlaufen wie Jay, nur halt nur einmal pro Woche und ohne Aufwärmen vor ner Konsole.
Gestern also. Strecke 5,44km, Zeit 29,43 Minuten. Nicht mehr als ein Anfang, obwohl ich mich zwingen musste bis zum Ende durchzulaufen weiss ich, dass ich zu mehr in der Lage bin. Ich habe auch heute kaum Muskelkater, das drückt meine Laune ein wenig. Vielleicht mach ich das am Wochenende einfach nochmal.
Eine HiBa wäre nicht schlecht, da konnte ich mich immer noch am Besten auspowern...
PS: Bevor ichs vergesse: Masseumverteilung (von Bauch nach...) spielt auch eine Rolle. Natürlich.
AbkVz:
AMA - Allgemeine Militärische Ausbildung - Zeit für alle mehr oder wenigen militärischen Ausbildungen und Veranstaltungen an der HSU
AMILA - Allgemeine militärische Laufausbildung - auch gerne: Alle Müssen Im Laufanzug Antreten.
HiBa - Hindernisbahn - kompakte, mit Hinternissen gespickte Laufbahn, beansprucht den ganzen Soldaten.
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Madse
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10:50
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Labels: Erlebtes, Powerhouse, Soldat Madse, Volleyball
Mittwoch, 8. Januar 2014
Auf ein Neues, SEGA! (Nachgereicht)
Lange schon gabs Gerüchte, jetzt ist endlich ein Trailer da.
Problem dabei: So (oder so ähnlich) sahen auch die Trailer zu Aliens: Colonial Marines aus und das war ja bekanntlich kein gutes Spiel. Trotzdem bin ich froh, mir damals die Collectors-Fan-Platin-Ultra-Mega-Edition in limitierter Auflage mit Handsignatur von Bishop vorbestellt gehabt zu haben. Einerseits habe ich dadurch ein paar Stunden Spass mit dem Spiel gehabt, andererseits jetzt auch eine der coolsten Figuren aus Computerspielen überhaupt auf meinem Schreibtisch zu stehen:
Ach ja: Frohes Neues Jahr.
NACHGEREICHT
Mehr Infos zu der Angelegenheit bei Gamestar. Offenbar hab ich mich im Video getäuscht und Amanda geht nicht auf die (zerstörte) Nostromo, sondern auf eine bisher unbekannte Station. Obwohl ich immer noch davon überzeugt bin, dass der Frühstückstisch im Video dem von der Nostromo gleicht wie ein Facehugger dem anderen.
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Madse
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11:54
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Dienstag, 12. November 2013
Patchology
Ich muss immer wieder unwillkührlich grinsen, wenn ein - als solcher für den aufmerksamen Betrachter auch in Zivil erkennbarer - Soldat versucht, diesen Patch einzuordnen.
Es geht mir so, weil ihr verwirrter bis fragender Blick berechtigt ist: diesen Patch kann kaum jemand kennen. Er wurde auch nur in einer Auflage von 25 Stück produziert, schon 2 davon sind in meinem Besitz.
Wir haben ihn damals für unseren Hörsaal an der OSLw machen lassen, dafür steht auch das 2/B ( 2. Inspektion, Hörsaal Bravo). Das Hörsaalmotto 'fortis et fidelis' - Stark und Treu - habe ich damals vorgeschlagen, ich habe es aus einer Einheit mitgebracht, die es meines Wissens nach durch die Reform nicht mehr gibt, die 6./LwAusbRgt in Roth. Die langjährigen Leser errinnern sich vielleicht, dort begann vor fast 2 1/2 Jahren meine Karriere bei der Bundeswehr mit dem Wehrdienst.
Den roten Greif haben wir zur Freude unserer Hörsaalführung übernommen, der prangte an deren Bürotür. Das generelle Farbschema aus Schwarz-Rot-Gold muss ich wohl nicht weiter erkläutern.
Im Gegensatz zu anderen Patches finden sich auf unserem keine Verweise auf überordnete Einheiten oder auch nur die Teilstreitkraft, was ihn sehr untypisch und für Nichtkenner unmöglich zuzuordnen macht. Man könnte höchstens durch die sehr bunte Gestaltung auf die Luftwaffe tippen, die Patches des Heeres sind überwiegend in Schwarz und Grün gehalten.
Für jene, die bis hier gelesen haben: Glückwunsch, ihr seid jetzt Teil des kleinen Kreises der Wissenden. Trefft ihr irgendwo in Deutschland oder dem Rest der Welt jemanden, der diesen Patch an sich trägt, steht ihr einem meiner Kameraden (oder mir selbst) gegenüber!
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Madse
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07:30
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Labels: Bundeswehr, Erlebtes, Soldat Madse
Donnerstag, 17. Oktober 2013
Regionaler Bundesbürger
Immer wenn es in meinem Studium im die politische Geschichte wie zum Beispiel Entwicklung des Parteiensystems in der BRD vor der Wende geht, betrachte ich irgendwie nicht mein Heimatland. Was mir meine Eltern und Großeltern an Wissen und Erfahrungen vermittelt haben, stimmt halt nicht mit dem überein, was ich in den Lehrbüchern lese. Erstere sprachen und sprechen nunmal auch über die DDR und letztere befassen sich mit der BRD. Logisch oder?
Dabei sehe und fühle ich mich als Einheitsdeutscher, für mich gibt es kein höheres Gut als das Grundgesetz. Klingt nach Pathos und Bw-Gehirnwäsche, ist aber so.
Für mich ist die Herkunft bzw. das Label Ossi nur eine Möglichkeit Scherze zu machen, ich sehe es eher als Herkunftsregion, denn als Herkunftsland. Schließlich bin ich geburtstechnisch Bundesbürger, nur ist meine Heimatregion so besonders und gleichzeitig so normal wie Ostfriesland oder Schwaben. Da gibt es auch genug Vorurteile, welche für mehr oder weniger gute Witze herhalten müssen.
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Madse
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06:00
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Labels: Erlebtes, Geschwaetz, Soldat Madse, Student Madse, Tiefsinnig
Dienstag, 10. September 2013
Bonmot des Tages
"Ich freue mich auf den Anfang des Trimesters, dann hat dieses tägliche früh aufstehen endlich wieder ein Ende", sagte er und verschwand in seinem Sprachkurs. Um 0830...
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Madse
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16:22
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Labels: Erlebtes, Student Madse
Donnerstag, 1. August 2013
Irres Wochenende
Die Leichtsinnige, die Älteren, der Älteste, die Wirren und der Hund. Die Gebrechlichen.
Es ist wieder so weit, das Ticket liegt im Drucker, ein Wochenende lachen, daddeln, Wettbewerb und fachsimpeln.
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Madse
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11:19
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Labels: Erlebtes
Montag, 11. Februar 2013
Greedy capitalists!
Heute ist einer der Tage an denen ich mich zum Missmut aller Berufstätigen um 0800 nochmal im Bett umdrehen und weiterschlafen kann. Was ich natürlich auch gemacht habe, schliesslich soll man das Studentenleben ja auch geniessen.
Wenige Minuten später will mich mein Handy mit einer SMS aus völlig wirren und zusammenhangslosen Träumen reissen. Entnervt, schliesslich könnte ich weiterschlafen, überlege ich mir, ob ich denn überhaupt nachschaue. Ich vermute schliesslich nur die Frage ob wir uns mit 2 Kameraden zum Mittagessen in der Mensa treffen. Ich bin ja nicht unbedingt neugierig, aber wissen will ich es dann doch.
Also schaue ich nach, ob ich Recht habe und stehe augeblicklich auf dem Bett:
"Guten Tag, es geht um eine Angelegenheit der [Telefongesellschaft, bei der ich schon seit 9 Monaten nicht mehr Kunde bin]. Bitte rufen sie uns zum AZ: [Zahlen und Buchstaben] an. [Ein Inkasso-Unternehmen (mit Sitz in Hamburg, wie Internetrecherche ergibt)]"
Ich ahne es schon: es geht um das Geld, welches mir ohne Rechnung eines schönen Novembermorgens Anno 2012 abgebucht wurde. Ich buchte es damals zurück, worauf ich zwei SMS von besagter Telefongesellschaft bekam, ich solle doch bitte schön meine Kontaktdaten aktualisieren. Was ich auch versuchte, aber mit den 'alten' Logindaten war da nichts zu machen. "Sollen die sich doch kümmern, wenn sie Geld wollen!", zumal die Angelegenheit mit einem einfachen Anruf bei mir hätte erledigt werden können, aber nein, zu so etwas lässt sich ein 'Kundenservice' nicht herab.
Das haben sie dann ja auch... Jedenfalls sagte mir die pampige Stimme am Telefon, nachdem sie meine neue Anschrift verlangt hat, dass besagte Telefongesellschaft 77€ oder die Hardware von damals verlangt. Wobei mir bei Vertragsabschluss gesagt wurde, die Hardware gehöre mir und auch nach Kündigung (in dem Zeitraum, in dem ich unter der alten Adresse noch zu erreichen war) kein Schreiben kam, welches besagte Hardware zurückforderte. Tja, nichts von dem (einschliesslich der Vertragskündigung mit besagter Telefongesellschaft, das lief alles online und telefonisch) habe ich schriftlich. Blauäugig wie ich war....
Wenigstens hat mir die pampige Stimme zugesichert, mir ein Schreiben zuzuschicken, womit ich 7 Tage Zeit hätte zu bezahlen.
Die Frage nach dem Mittagessen kam dann nach der Telefoniererei...
Danke Blogger fürs 'Nachbearbeiten' ...
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Madse
um
11:03
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Labels: Erlebtes
Sonntag, 27. Mai 2012
Nix los
... weil zu viel passiert.
Ich bin mir selbst nicht sicher, ob, wann und wie ich den Blog am Leben halten soll. Aufgeben kommt aber nicht in Frage! Hoffentlich kann ich mich im Studium ab Oktober mehr dauf konzentrieren.
Daher nur jetzt nur wahlloses Durcheinander!
Dienst: ein bisschen Sport, viel Theorie, viel Lernen für total unfassbar exorbitant wichtige Klausuren, demnächst wieder Führen üben. Highlights der letzten Wochen: Schiesstage. Ballern, schwitzen und zwischendurch rumsitzen und Skat spielen. Und dafür bezahlt werden xD
Kino: Dark Shadows - Unterhaltsam (ist echt der kleine Bruder von Scheisse, daher) Gut gemacht. Johnny Depp ist wieder cool bis in die Spitzen seiner Vampirzähne.
The Avengers - Lange nicht so überproduziert wie Transformers (warum auch immer ich die beiden vergleiche), sehr coole Sprüche, viel Aktion. Gefiel
Iron Sky - Leider nicht der Bombast, den ich von den ersten (uralten) Trailern erwartet habe, trotzdem klasse. Die USA und Nazis verarschen geht halt immer.
Beziehung: seit neuestem in festen Händen.
Der Mensch: Immer noch total verkorkst und seit neuestem auch auf Schlafentzug zusteuernd.
Die Maschinen: Nokia E7 - Robust, zuverlässig, vielseitig, Traumkauf. Nur der Akku nervt.
PSV - Geiles Gerät, nimmt man zu gern in die Hand. Technisch beeindruckend, immer noch!
Unternehmungen: In letzter Zeit - DTM (Super!) - Wiesbaden (Geiler Abend!) - München Zoo + shoppen (Klasse!, FACE äusserst enttäuschend) - Himmelfahrt (Legendär!)
In nächster Zeit - Campingwochenende in Heimatnähe - Gildentreffen - ....
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Madse
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11:12
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Labels: Erlebtes, Film, Geschwaetz, Soldat Madse, Technik, Tiefsinnig
Samstag, 10. März 2012
Überleben Land
Ich Habe Es Überlebt!
Und bestanden. Die letzte Woche war wirklcih die körperlich anstrengenste Woche meines Lebens bisher. Montag ging es nach dem Verlegen nach Schongau mit dem Bus gleich mit einem Eilmarsch los, praktisch natlos übergehend in die Überwindung der Hindernisbahn (zu der es einiges an Videomaterial auf Youtube gibt) im Gruppenrahmen.
Ich will auch eigentlich nicht auf alles im Detail eingehen, daher nur ein paar Eckdaten: gesamte Kilometerleistung in der Woche ganz grob geschätzt 70 bis 80 km, täglich etwa 2 bis 3 Stunden Schlaf im Schlafsack auf dem Boden (ohne Zelt, also verdammt ich hab jedes Mal die Nacht durchgezittert!), Dienstag Morgen was zu Essen, Mittwoch Nachmittag einen Fisch (Selbstgefangen, getötet [was stört einen alles nicht, wenn man Hunger hat], ausgenommen und gebraten) und dann Donnerstag noch etwas EPA. Freitag noch Krankenbergetransport um uns richtig fertig zu machen, aber da war es mir schon völlig egal, was die mit mir anstellen. Der Lehrgang war bestanden, SERE-Level B erhalten, das Ende nur noch eine Frage der Zeit. Also drauf gesch***** und bis zum Ende durchgekämpft.
Fazit: Heftige Woche, geile Erfahrung aber nie wieder! :-D
PS: Schlaf nach Schongau: 20 Stunden am Stück.
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Madse
um
13:15
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Labels: Bundeswehr, Erlebtes, Soldat Madse, Tiefsinnig
Sonntag, 30. Oktober 2011
OSLw - 02 - Monatsrückblick Oktober +Update
Der erste volle Dienstmonat in Fürsti wäre geschafft. Nicht dass es ausserordentlich anstrengend gewesen wäre...
Jedenfalls macht es Spass und es haben sich schon die ersten festen Tagesstrukturen herausgebildet, so schmeiss ich jeden Morgen zwischen Aufstehen und Ankleiden die Kaffeemaschine an. Muss nicht sein, aber hebt die Stimmung. Wie zu erwarten war, stellen sich die neuen Kameraden oft noch an wie die ersten Menschen, was mir besonders vergangene Woche vielfach ins Gesicht gerieben wurde. Als Hörsaalleiter (Üb) hatte ich dafür zu sorgen, dass alle zur richtigen Zeit mit der richtigen Ausrüstung im richtigen Anzug am richtigen Ort sind und dabei am besten noch ausgeruht und satt gegessen. Eine Woche, die meiner Führungserfahrung zu Gute kommt, aber meiner Gesundheit (speziell der geistigen) ganz sicher nicht!
Das erste große Highlight des Soldatendaseins haben wir auch hinter uns: am Freitag fand unsere feierliche Vereidigung am Luftwaffenehrenmal in FFB statt. Damit habe ich nicht nur gelobt (wie bisher), sondern geschworen, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Also hab ich jetzt beide Füsse in der Tür :-D
Ansonsten ist nicht wirklich viel passiert, 2 Märsche waren dabei, einmal draussen schlafen, diverse Unterrichte, halt Gelegenheit für die Flieger (OA) sich ins Soldatsein einzuleben.
Mal sehen was November und Dezember bringen, nächste Woche kommt auch für mich was neues, denn wir werden nach dem neuen, dem Einsatz angepassten Schiesskonzept ausgebildet. Das kenn ich nocht nicht, wird aber definitiv spannend.
Da die Frage von prophet den Rahmen eines Kommentars sprengen würde und es vielleicht auch alle interessiert: Wir befinden uns noch in der Grundlagenphase. Soll heissen, es werden die militärischen Grundfähigkeiten und -Fertigkeiten vermittelt, die bei den Seiteneinsteigern (wie mir) zwar vorrausgesetzt werden, aber von denen 'Die Neuen' keine Ahnung haben. Das fängt mit Anzugarten (wann ich was wie anzuziehen habe), Grüssen, Melden (meine Güte, was man da alles falsch machen kann) an, geht über Marschieren, Gehen, Laufen, Springen, Gleiten (ja, wir bringen ihnen jede dem Soldaten bekannte Bewegungsart bei) bis hin zu Orientieren mit Karte und Kompass, Fernmeldewesen, Waffenausbildung und überhaupt militärischem Verhalten, Sitten und Traditionen allgemein. Dazu kommen noch die Inhalte, die jeder damalige Wehrdienstleistende eingetrichtert bekam, wobei an der OSLw jederzeit der Führungsanspruch an die zukünftigen Offiziere hinzukommt: Recht (weil man beim Bund auf soo viele unterschiedliche Arten auf den Sack bekommen kann), Geschichte, Innere Führung (was im zivilien warscheinlich 'Corporate Identity' heissen würde und den Grossteil der bisherigen Unterrichtungen gebildet hat), Luftwaffenlehre, Politische Bildung, Fürhungstheorie und -Praxis (bei werdenden Vorgesetzten eigentlich ganz sinnvoll, oder?) und halt alle diese kleinen, unglaublich wichtigen Sachen, die man einmal hört, in sich aufnimmt und danach lebt, sie aber nicht benennen kann.
PS: RAGE ist wirklich gut geworden. Macht Spass, aber leider isses immer noch verbuggt und für die Graka im Laptop gibs keinen neuen Treiber...
PS²: BF3. So ein Thema für sich. Habs noch nicht in den Grabbelfingern (Verfluchte Post/Identitätsprüfung), aber Origin geht mir jetzt schon aufn Nerv!
geschwaetzt von
Madse
um
12:25
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Labels: Battlefield, Bundeswehr, Erlebtes, Games, Geschwaetz, semi-Tiefsinnig, Soldat Madse, Technik, Tiefsinnig
Montag, 26. September 2011
OSLw - 01 - Anreise und erster Tag
Um 0345 aufstehen, was macht man nicht alles für die Arbeit. Zugfahren war wie immer, zwischen Leipzig und Nürnberg kams natürlich wieder zu Verspätungen. Wobei ich, wie ich gehört hab, mit 20 Minuten und trotzdem noch erreichtem Anschlusszug noch ganz gut dran war.
Was mich in Erstaunen versetzt hat, ist wie gelassen man die ganze Melden-bei-der-neuen-Dienststelle-Sache heute genommen hat. Gab noch keine Einweisung, nix. Aber wahrscheinlich ändert sich das im Laufe der Woche noch, spätestens wenn die neuen Rekruten, sprich Flieger OA hier aufschlagen. Bei denen, die bis jetzt gekommen sind, ist das nicht so wild, sind alles gediente Soldaten, die eigentlich schon wissen wie der Hase läuft. Daher sind wir auch schon eine Woche vor den ‚Neuen‘ hier. Vorbereiten und so. Wie es aussieht, bekommt auch jeder Gediente einen Neuen auf die teilweise getrennten Zweimannstuben. Das dürfte sehr interessant werden.
Mir haben das professionelle Chaos und die Kameradschaft meine größten Zweifel ausgetrieben. Es ist und bleibt die Bundeswehr :-D
Akb-Vz:
OSLw - Offizierschule der Luftwaffe, in Fürstenfeldbuck, 30min S-Bahn westlich von München.
OA - Offizieranwärter
geschwaetzt von
Madse
um
20:41
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Labels: Bundeswehr, Erlebtes
Samstag, 24. September 2011
Abschied
Gestern ging eine "Ära zu Ende" (Zitat Chef). Mit mir ging der letzte GWDL/FWDLer aus meiner Einheit.
Ein bisschen Bammel hatte ich vor meiner Verabschiedung schon, schliesslich hatte ich für den engsten Kreis am Vorabend einen feuchtfröhlichen Ausstand gegeben... Sehr lustig, nur sind ein paar Kameraden am nächsten Tag erst garnicht gestartet und andere dann auf der Strecke geblieben. Der Rest war aber wenigstens so fit, mich noch standesgemäss zu verabschieden. Mein TE-Führer fand vor versammelter Mannschaft (für mich) sehr rührende Worte und von allen Seiten gab es Glückwünsche.
Die beste Sache brachte aber einer der Kameraden, mit denen ich am meisten Zeit verbracht hatte. Mit dem Spruch: " Da die Jedis mit ihrem schwulen rosa und himmelblauen Lichtschwertern ja doof sind, bekommst du einen von der dunklen Seite. Möge die Macht mit dir sein!" überreichte er mir den hier:
(Btw Hazamel: meiner ist größer!^^)
Der hat natürlich gleich einen Ehrenplatz auf meinem Fernseher bekommen, gleich neben Jack, meinem gehörnten Totenschädel aus London.
Jetzt noch etwas mehr in eigener Sache: Ich bin unglaublich gern hier zum Dienst gefahren und habe jede noch so blöde Aufgabe erledigt, wir hatte viel Spass zusammen und am liebsten würde ich nie weggehen. Aber trotz dessen fängt am Montag ein neuer Abschnitt an. Es wird vieles gleich sein, schliesslich bleibt ja alles in dem selben Unternehmen und die Bundeswehr ist irgendwo nur eine sehr große Familie. Aber so freundschaltflich wie hier auf dem Berg mit den Vergessenen wird es dann wiederum auch nicht. Einiges wird sich ändern, es wird viel neues kommen, es wird wieder mehr Disziplin herrschen müssen (dem "Du" gegenüber höheren Dienstgraden habe ich schon 'Auf Wiedersehen' gesagt). Trotzdem freue ich mich drauf. Jetzt komme ich zu dem, was meine ehemaligen Mitschüler mir vorraus haben: ausziehen in die große Welt und den eigenen Weg gehen. Ein richtig eigenständiges Leben aufziehen. Das wird sicher nicht leicht. Ich erwarte Rückschläge. Aber! Es wird verdammt nochmal grossartig und ihr seid dabei! In der ersten Reihe!
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Madse
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Samstag, 3. September 2011
Der egoistische Protest des Kollektivs
Zum Thema der Weigenung der Deutschen gegenüber E10: der neue Protest mit dem Fussbus. Dass das Nichttanken des neuen Ökosprits eine Art Protest ist, kann man wohl kaum bestreiten. Die Form an sich ist aber etwas neues. Es dürfte das erste Mal sein, dass die Autofahrer dieser Nation mehr tun als nur zu meckern.
Als Deutscher gehört es sich ja, über die hohen Spritpreise zu wettern (Wie über so vieles andere auch), wie es bei den Briten üblich ist über das Wetter zu reden, oder bei den Amis über Sport.
Interessant ist: niemand organisiert diesen Protest. Jeder ist schlicht egoistisch. "Mein Auto verträgt das Zeug zwar laut Hersteller, aber warum soll grade ich das Risiko eingehen?"
Zumal vor Einführung des neuen Kraftstoffs reichlich Fehler gemacht wurden. Niemand hat die Hundertschaften von Werbestrategen oder die Myriaden von Mediengestaltern gefragt, also hat keiner dafür Werbung gemacht. Hätte man das Volk dazu gebracht, E10 zu wollen, müssten wir jetzt nicht alle nochmal auf den 'normalen' Super draufzahlen. Von den glücken Bundesbürgern mal abgesehen, die im Ausland tanken können, also die Rand-Österreicher, -Holländer, -Franzosen, -Luxemburger, -Dänen, -Polen und -Tschechen.
Worauf ich hinaus will, ist der eigentliche Grund, weshalb mich dieses Thema durchaus fasziniert: Jeder macht es, ohne dazu aufgerufen worden zu sein. Selbst die normalerweise recht allmächtigen Automobilverbände tragen nichts dazu bei. Im Gegenteil, dieses mal schlagen sie sich fast schon auf die Seite ihrer Erzfeinde, der Mineralölkonzerne und sagen: "... wenn dein Auto in der Liste steht, kannst du bedenkenlos E10 tanken". Das mag auf lange Sicht ja richtig sein (eben wegen dieser Koventionalstrafen, was den Preis noch zusätzlich in die Höhe treibt), es wundert mich nur. Sonst wird Alles und Jedes was von den grossen, bösen Konzernen kommt (und sei es noch so sinnvoll) erstmal als unnöttige Belastung der Autofahrer dieser Nation verteufelt.
Damit findet durch den staatsweiten Boykott des 'neuen Ökosprits' eine Form des Protests mit dem neuen, modernen Fortbewegungsmittel dieser Zeit, dem Auto anstatt der Füsse, statt. Jeder denkt nur an sich und damit ist an alle gedacht, so praktisch das Motto dieser nichtorganisierten, aber trotzdem sehr wohl existenten Bewegung.
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Madse
um
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