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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Regionaler Bundesbürger

Immer wenn es in meinem Studium im die politische Geschichte wie zum Beispiel Entwicklung des Parteiensystems in der BRD vor der Wende geht, betrachte ich irgendwie nicht mein Heimatland. Was mir meine Eltern und Großeltern an Wissen und Erfahrungen vermittelt haben, stimmt halt nicht mit dem überein, was ich in den Lehrbüchern lese. Erstere sprachen und sprechen nunmal auch über die DDR und letztere befassen sich mit der BRD. Logisch oder?
Dabei sehe und fühle ich mich als Einheitsdeutscher, für mich gibt es kein höheres Gut als das Grundgesetz. Klingt nach Pathos und Bw-Gehirnwäsche, ist aber so. 
Für mich ist die Herkunft bzw. das Label Ossi nur eine Möglichkeit Scherze zu machen, ich sehe es eher als Herkunftsregion, denn als Herkunftsland. Schließlich bin ich geburtstechnisch Bundesbürger, nur ist meine Heimatregion so besonders und gleichzeitig so normal wie Ostfriesland oder Schwaben. Da gibt es auch genug Vorurteile, welche für mehr oder weniger gute Witze herhalten müssen.

Kommentare:

  1. Für uns in Bayern hat sich auch mit dem Mauerfall nichts geändert. Für uns gibt's nur uns Bayern und die Preißen. Vielleicht noch Schwaben. War früher so und ist immer noch so. ;)

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  2. Ich glaube mit dem Übergang der Generationen wird der Ossi-Begriff auch immer irrelevanter. Mit Bayern ist das natürlich was anderes.

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