Vergangene Woche, vielleicht isses auch schon noch Eine mehr her, hat das Kartellamt entschieden, dass die Preispolitik der 5 grossen Ölkonzerne in Deutschland nicht richtig ist, gleichzeitig aber gesagt, dass man denen nichts nachweisen könnte. Soweit, so schwach. Was mich dann aber am meisten irritiert hat, war die Antwort des Vertreters der Ölkonzerne (man merke: ein Vertreter für fünf Konzerne): Die Preissteigerung sei ganz normal, schliesslich müsse man sich dem Markt anschliessen, wenn alle den Preis anheben, müssten die Andern natürlich mitmachen.
Da hab ich gestutzt: Ist das nicht das Gegenteil von dem wie Marktwirtschaft funktionieren soll? Hiess es damals in der Schule nicht, dass der billigste Preis gewinnt? Oder hab ich mir da was falsch gemerkt oder was vertauscht?
Wenn dem so wäre (was ich trotz meiner nachlassenden geistigen Leistungsfähigkeit zu bezweifeln wage), woher kommt dann der Begriff Lohndumping? Diese ganze Sache mit den Mindestlöhnen, womit verhindert werden soll, dass sich die Wettbewerber gegenseitig so weit runterbieten, dass die Arbeiter am Ende bezahlen um Arbeiten zu dürfen.
Genauso suche ich doch nicht nach dem teuersten Anbieten für irgendein Produkt, sondern schaue, wo ich es billiger bekomme, um dann beim nächsten Kauf da zuerst nachzuschauen. Womit am Ende durch Preisgestaltung eine Kundenbindung zustande kommt.
Daher ist mir diese Erklärung vollkommen unverständlich. Wenn allgemein beann wäre, dass eine Tankstelle(-nkette) billiger ist als die anderen, dann würden doch mehr Leute da hinfahren und somit dieser Tankstelle trotz niedrigerem Preis mehr Umsatz verschaffen. So hab ich jedenfalls Wettbewerb und Konkurrenzkampf verstanden.
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Sonntag, 29. Mai 2011
Falsch gemerkt?
geschwaetzt von
Madse
um
19:12
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Labels: Geschwaetz, Politik, semi-Tiefsinnig
Donnerstag, 19. Mai 2011
KGB - Besprechung
Die grenzdebilen Leser errinnern sich (oder schauen nach) noch an die Bilder aus dem Gründungspost? Speziell an Mutanten auf Andromeda und Unerkannt durch Freundesland? Gut, um die solls im Folgenden gehen.
Mutanten auf Andromeda ist meiner Meiung nach eins der krassesten Beispiele für die Phantastik, in dem Sinne, dass die kommunistische Weltrevolution stattgefunden hat. Es herrscht auf Erden und überall sonst, wo sich die Menschen der Erde rumtreiben Kommunismus vom Feinsten. Wirklich, echter Kommunismus, wo jeder so gleich ist wie alle andern, wo jeder sein Spezialgebiet hat, jeder ist intelligent, schön und steht mit beiden Beinen im Leben. Mir ist aufgefallen, dass diesen 'Neuen Menschen' jeder Gedanke an Religion fehlt. Im Buch trifft eine interstellare Expedition auf eine Zwei-Klassengesellschaft von degenerierten Humanoiden. Viele Vermutungen werden angestellt, wie es zum vorgefundenen Status kommen konnte, aber allen Teilnehmern des Ausflugs stellt sich die Frage, warum die Bewohner des Planeten nie versucht haben, ihre Situation (Beherrschung und Willkür durch die obere Klasse, Leben in Höhlen, ohne Beschäftigung irgendwelcher Art) zu verändern. Denen ist völlig unverständlich, wie sich 'intelligente' Lebewesen ihrem Schicksal ergeben können, ohne es zu hinterfragen. Der religiöse Aspekt der Geschichte, welche die Planetenbewohner wiedergeben (Strafe durch höhere Wesen, Vermachung der Macht an die obere Klasse) fällt den Teilnehmern der Expedition nichtmal auf. Warscheinlich könnte ich mich jetzt noch eine Weile über die teilweise seltsam anmutenden Merkmale und wiederauftretenden Fakten der Phantastik auslassen, aber einerseits ist das schonmal passiert und andererseits solls hier noch um ein anderes Buch gehen.
In Unerkannt durch Freundesland geht es, wie der Untertitel schon verrät, um Illegale Reisen durch das Sowjetreich. Diverse Bürger der ehemaligen DDR berichten von ihren Reisen durch die verschiedensten Teile der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken kurz UdSSR, was damals wohl nicht direkt verboten, aber doch auf jeden Fall reglementiert und streng überwacht war. Ausser, wie es die Mitglieder der UdF-Bewegung (ob es diese gab, oder nur für dieses Buch so benannt wurde, sei mal dahingestellt) taten, man reiste mit einem Transitvisum in die UdSSR ein und ging dann wohin man wollte. Alle Berichte, die ich bisher gelesen habe, haben einige Sachen gemeinsam: die Menschen der Ziel- und Durchreiseländer sind extrem gastfreundlich, sehen auch (selbst die in den muslimisch geprägten Republiken) über gesellschaftliche Fehler der Fremden hinweg und teilen das Wenige was sie haben. Die grösste Gefahr denen sich die UdF-ler stellen mussten, war die Miliz; schliesslich waren sie ja Illegal und konnten deshalb ausgewiesen werden. Seltsamerweise kam ihnen nie der Gedanke, dass man in Russland durch den (echten) KGB leicht mal verschwinden konnte, auch an Gefahren wie Raub, Mord und Diebstahl wurde nie ein Gedanke verschwendet. Scheint es damals wirklich in der Wahrnehmung der Menschen nicht gegeben zu haben, wie es auch in Kind44 thematisiert wird.
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Madse
um
12:00
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Labels: Gelesen, KGB, Tiefsinnig
Dienstag, 17. Mai 2011
Urlaub und....
Neues Betriebssystem: hab mich endlich dazu aufraffen können, von Windows XP SP2 (*hach*) auf Windows 7 SP1 umzustellen. War mit entsprechnender Vorbereitung (Datensicherung, Programmupdates vorladen, etc) recht problemlos. Nur richtig zurechfinden muss ich mich noch. Ein paar nette neue Funktionen sind mir bisher aufgefallen, aber nichts gravierendes. Mich stört aber auf jeden Fall noch, dass die Einstellung meiner Maus etwas anders ist. Was da genau nicht stimmt, kann ich nich sagen, aber ganz so wie vorher isses nich.
Wiedermal Bart gestutzt. Man, kann man echt so schnell jünger werden?
(Sehr) Langsam nimmt meine Mi-24 im Massstab 1:72 Form und Farbe an. Mich nervts, dass ich ewig nich fertig werde, aber wenn man nix dran macht, kann auch nichts vorankommen, nichwahr?
Brille tragen ist kein billiges Hobby. Sonnenbrille tragen noch viel weniger: weil die Werte von meiner Alten um 0,25dpt und 0,5dpt abweichen, hab ich heute neue Gläser bestellt. Der Spass wird mich (weil auch noch dickenreduziert - was aber bei -6,5 und -5,5 Dioptrien verständlich sein sollte - ) fast 400€ kosten! Nur die Gläser, das Gestell behalt ich bei! Hoffentlich ändern sich die Werte demnächst nicht nochmal...
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Madse
um
13:50
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Labels: Erlebtes, Geschwaetz, Sinnlos
Montag, 9. Mai 2011
KGB - Gründung
Werte Freunde der schwarzen Sonne, hiermit und für die Zukunft rufe ich den KGB ins Leben.
Den Kreis der grenzdebilen Buchsüchtigen. Als Gründungsmitglied obliegt es mir, euch zu informieren, dass sich jeder für den KGB melden kann, wenn er denn a) weiss was ein Kreis ist (selbst wenn nicht, Google zählt auch und malen muss ihn niemand), b) von sich selbst oder durch Andere für grenzdebil was Bücher angeht befunden wurde und c) buchsüchtig ist, in dem Sinne dass er/sie keinen Buchladen/Kiosk/Zeitschriftenhandel/Büchersektion eines beliebigen Internetversandhauses/Antiquariat/Trödelmarkt/etc betreten/besuchen/sehen kann, ohne ein Buch zu kaufen. (Oder, im Fall des Trödelmarkts, anderweitig zu erstehen/erwerben/ertauschen/wasauchimmer). Ganz einfach also.
Mir schwebt der Gedanke nach einem solchen Verbund von Leidensgenossen (schliesslich sind Bücher trotz ihres Bildungsgehaltes nicht grad billig) schon länger vor, aber letzte Woche kam der Auslöser in Form von 3 oder 4 (wer weiss das schon so genau) Paketen des allseitsbekannten Internetversandhauses mit dem "A" im Namen.
Wem jetzt bei dem zweiten Bild aufgefallen ist, dass da 'doch noch zwei Bücher mehr drauf sind', darf sich einen Keks nehmen für diese grossartige Beobachtungsgabe (was bei der Brillenträgerdichte unter Buchfans durchaus aussergewönlich ist). Beide, also Exit Mundi und Deutschland schafft sich ab, waren schon hier bevor die anderen bestellt wurden. Ersteres aus einem früheren Kaufanfall und letzteres endlich einem Freund entliehen (Trotz damals fast Sofortkauf ist das schon eins der 6. (!) Auflage). Nutzloser Funfact #2245: Der Stapel enthält etwa 3690 Seiten.
Durchgelesen hab ich das Oberste, DSSA hab ich angefangen, aber durch den doch spannenderen Inhalt von Mutanten auf Andromeda und Unerkannt durch Freundesland liegt das jetzt erstmal wieder im Regal.
Jemandem die Russland-Lastigkeit der Buchinhalte aufgefallen (Nummern 2 und 3 von Oben sind der Phantastik, also der sozialistischen Science Fiction zuzurechnen)? Darf sich noch einen Keks nehmen.
PS: Wie ist man früher mit 4:3 15" Bildschirmen beim Bildbearbeiten klargekommen? Ich hab auf nem 16:9 20"er jetzt Platzprobleme...
PS²: Warum ist Blogger immer noch so biestig zu Bildern? Nich dass es nicht schon besser geworden wäre (was es ist) aber einfach nur 2 Bilder nebeneinander machen geht immer noch nich so einfach.
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Madse
um
18:58
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Labels: Gelesen, Geschwaetz, KGB
Montag, 2. Mai 2011
Man stelle sich vor...
... die Nachricht von Bin Ladens Tod sei nur eine Ente. Ne bewusste oder unbewusste Falschmeldung.
Die derzeitige Lage ist erstmal befriedigend, wenn auch kaum konfliktlösend. Aber was wäre, wenn...
geschwaetzt von
Madse
um
17:27
10
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Labels: Geschwaetz, semi-Tiefsinnig
Freitag, 29. April 2011
Einreise
Bin wieder da....
Aber ohne Eignung für den Einsatzführungsdienst. Nicht etwa, weil ich mir keine 2 Symbole für 5 Sekunden merken kann, oder beim Kopfrechnen selbst mit nem Taschenrechner jedes Mal was neues rausbekomme, sonder weil mein Augen so schlecht sind, wie sie eben sind.
Ja genau, um das festzustellen (wobei sowohl die Grenzwerte, als auch die meiner Augen schon der OPZ und der zuständigen Stelle bekannt gewesen sein mussten) musste ich 10 Stunden Zug fahren. Und mich in der bisher räudigsten Unterkunft unterbringen lassen, die ich beim Bund erlebt habe (und das an dem StO der OSLw!). Und einen Tag lang flugpsychologische Tests machen, die mich noch das letzte bisschen Hirnschmalz und Selbstvertrauen gekostet haben. Und dann noch einen Vormittag in nem herrlich dezentralisierten Flugmedizinischen Institut verbringen, ohne 18 Stunden lang was gegessen zu haben. Von der Rückreise mit der Bahn ohne endverbraucherfreundliche Strombereitstellung garnicht erst zu reden.
Die erwähnten Tests hatten es allerdings wirklich in sich. Da haben mich Merkaufgaben, Rechnerei, Reaktions- und Multitaskingspielchen wirklich an den Gedanken des Aufgebens gebracht. Alles nur, weil der Kram so abstrakt war wie sich nach nem nicht wirklich umfangreichen Mittagessen herausstellen sollte. Da gings nämlich an nen Simulator, bei dem man in aufeinander aufbauenden Tests ans Controlling von Flugzeugen rangeführt wurde. Glückskeks wie ich bin, hab ich sowas Ähnliches schon bei meinem Praktikum im EFB3 geübt. Daher konnte ich beim Flugzeug-durch-nen-engen-Luftraum-fädeln und Flugzeuge-nach-bestimmten-Vorgaben-landen punkten. Das hat mich warscheinlich am ersten Tag gerettet.
Bis dann die Augensache kam. Ich hab auch wirklich bis zum Mittag gebraucht bis das rauskam, davor hab ich reichlich bekannte (Blut-/Urinabgabe, EKG, Vermessen, Hörtest, etc) und einige neue Sachen (Anthrometrie, Neurologie, ..) durchlaufen dürfen, mit bisweilen seltsam anmutenden Methoden. Trotzdem blieb es immer dabei, dass ich durch meine (körperliche, die geistige konnte ich glücklicherweise unter den Tisch kehren xD) Durchschnittlichkeit sehr wohl für die angestrebte Verwendung geeignet wär.
Bis dann der Augenartzt kam.
Aber was solls, wofür hat man denn sonst von der OPZ ne Alternativeinplanung bekommen :-D
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Madse
um
16:30
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Montag, 25. April 2011
Ausreise
So, Freunde der schwarzen Sonne! Morgen gehts los in den südlichen Westen, will sagen den östlichen Süden, aber von hier aus ist ja alles im Westen. In Richtung München gehts, aber nich viel weiter, bis ans Flugmedizinische Institut der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck. Da soll ich bis Freitag (hoffentlich aufn Mittag, aber selbst an den Prüfzentralen und Instituten der Bw ist Freitags ab Mittag Schluss) an der Eignungsfeststellung für den Einsatzführungsdients, sprich laienhaft und kurzgesagt Radarflugleitung, teilnehmen. Wünscht mir Glück, auch wenn da lange nicht so viel dranhängt wie damals in Köln. Genommen und verplant bin ich ja schon, stellt sich dann demnächst nur die Frage ob am Radar oder als FlaRakOffz.
PS: Das dringendste Problem ist für morgen nicht etwa die (Un-)Pünktlichkeit der Deutschen Bahn oder meine fast 2 Stunden Aufenthalt in der Hauptstadt (die werd ich schon gefüllt bekommen), sondern ob der ICE Berlin-München einer der dritten Baureihe ist. Davon hängt nämlich ab, ob Steckdosen an jedem Sitzplatz vorhanden sind oder nicht. Schliesslich will man ja bei knapp 8 Stunden Fahrt unterhalten sein. Und das frisch ausgeliehene God of War: Chains of Olympus für die PSP frisst offenbar reichlich Strom. Nicht verwunderlich, bei der Grafik.
Bis die Tage dann. Updates als Wenigzeiler im Gesichtsbuch oder per imperialer Depesche, vielzeilig hier.
geschwaetzt von
Madse
um
21:03
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Labels: Bundeswehr, Geschwaetz, Sinnlos, Soldat Madse



