Diese Reihe beschreibt meine Eindrücke von meiner Reise nach Moskau. Ich gebe dabei meine fast unmittelbaren Eindrücke wieder, da ich jederzeit dieses kleine schwarze Heftchen bei mir hatte, in welches ich fast alle meine Beobachtungen und Gedanken reingeschrieben habe. Dieser Text hat danach kaum Anpassungen genossen, damit es trotzdem nicht zu trocken wird, werde ich reichlich Bilder einstreuen. Viel Spass bei meinem letzten Tag!
Noch ein paar Worte zur Erklärung: [Dieser Text sind Anmerkungen, die ich erst später während des Nachbearbeitens eingefügt habe] und --- Alles was hier drin stand, waren Gedankenblitze, die nichts bis wenig mit den eigentlichen Geschehen zu tun hatten, sind aber in dem Moment entstanden ---
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Samstag, 28. September 2013
Einmal Moskau - (M)Ein Stadtabenteuer IV
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Madse
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Dienstag, 3. September 2013
Einmal Moskau - (M)Ein Stadtabenteuer II
Diese Reihe beschreibt meine Eindrücke von meiner Reise nach Moskau. Ich gebe dabei meine fast unmittelbaren Eindrücke wieder, da ich jederzeit dieses kleine schwarze Heftchen bei mir hatte, in welches ich fast alle meine Beobachtungen und Gedanken reingeschrieben habe. Dieser Text hat danach kaum Anpassungen genossen, damit es trotzdem nicht zu trocken wird, werde ich reichlich Bilder einstreuen. Viel Spass dabei!
Noch ein paar Worte zur Erklärung: [Dieser Text sind Anmerkungen, die ich erst später während des Nachbearbeitens eingefügt habe] und --- Alles was hier drin stand, waren Gedankenblitze, die nichts bis wenig mit den eigentlichen Geschehen zu tun hatten, sind aber in dem Moment entstanden ---
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Montag, 26. August 2013
Einmal Moskau - (M)Ein Stadtabenteuer
Diese Reihe beschreibt meine Eindrücke von meiner Reise nach Moskau. Ich gebe dabei meine fast unmittelbaren Eindrücke wieder, da ich jederzeit dieses kleine schwarze Heftchen bei mir hatte, in welches ich fast alle meine Beobachtungen und Gedanken reingeschrieben habe. Dieser Text hat danach kaum Anpassungen genossen, damit es trotzdem nicht zu trocken wird, werde ich reichlich Bilder einstreuen. Viel Spass dabei!
Noch ein paar Worte zur Erklärung: [Dieser Text sind Anmerkungen, die ich erst später während des Nachbearbeitens eingefügt habe] und --- Alles was hier drin stand, waren Gedankenblitze, die nichts bis wenig mit den eigentlichen Geschehen zu tun hatten, sind aber in dem Moment entstanden ---
Tag 1 : Abflug Hamburg - Nachtwanderung
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Madse
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Freitag, 26. Juli 2013
Guessing Game S1E4P3 - Die Polizistin
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Samstag, 20. Juli 2013
Guessing Game - S1E3 Auswertung
Ende der dritten Folge, der Imperator konnte sich durch eine Antwort genau 27 Minuten nach Spielbeginn mit Leichtigkeit den dieswöchigen Bonuspunkt sichern und sich dementsprechend auch vom Mittelfeld der Tabelle absetzen.
Leider ist niemand drauf gekommen, dass das oberere Bild von Freitag schon vor Wochen in Jays Let's Play zu
XCOM - Enemy Unknown
veröffentlicht wurde, dementsprechend konnte ich keinen Bummipunkt vergeben. (Bummi war eine Kinderzeitschrift in meiner Kindheit, aus den einfachen Rätseln dieser Kinderzeitschrift entwickelte sich mit der Zeit ein Sprichwort für geschenkte/einfach zu erreichende Punkte. )
Des Weiteren begrüsse ich Mr. Elch als neuen Mitspieler. Schön, dass du wieder aus der Versenkung aufgetaucht bist!
| Spieler | Punkte |
|---|---|
| Imperator | 5 |
| Jay | 2 |
| Citara | 1 |
| Mr. Luzifer | 2 |
| Okami Itto | 3 |
| ringvernichter | 0 |
| prophet | 1 |
| butterbemme | 2 |
| Mr. Elch | 1 |
In Anbetracht der Tatsache, dass der Imperator offenbar jeden Montag ab um 0600 vor dem Rechner sitzt um sich den Bonuspunkt zu ergattern, werden die Posts am Montag jetzt um 0900, also zur NATO-Pause veröffentlicht. Ich hoffe das sorgt für verbesserte Chancen für Alle. Ausserdem überlege ich, den Bonuspunkt insgesamt vom Montag zu entkoppeln und generell der ersten richtigen Antwort zu geben.
Fragen, Wünsche, Urlaubsanträge?
Schönes Wochenende!
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Madse
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10:19
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Freitag, 19. Juli 2013
Guessing Game S1E3P3 - Feindflut
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Mittwoch, 17. Juli 2013
Guessing Game S1E3P2 - So viele Möglichkeiten...
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Montag, 15. Juli 2013
Guessing Game S1E3P1 - Ein neuer Tag im Büro
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Freitag, 12. Juli 2013
Guessing Game S1E2P3 - Der Mann mit dem Helm
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Mittwoch, 10. Juli 2013
Guessing Game S1E2P2 - Zahlen und Zeichen
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Montag, 8. Juli 2013
Guessing Game S1E2P1 - feurige Berge
Neue Woche, neues Spiel.
Änderung in §5, Spezifizierung zur Vergabe des Bonuspunktes.
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Madse
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Sonntag, 7. Juli 2013
Guessing Game - S1E1 Auswertung
Die erste Runde ist mit Ende der ersten Woche vorbei. Die Zahl der Teilnehmer kann sich meiner Meinung nach sehen lassen, trotzdem geht da noch mehr!
Aber genug nebenhergeschwafelt, unten seht ihr die Platzierung.
| Spieler | Punkte |
|---|---|
| Imperator | 2 |
| Jay | 1 |
| Citara | 1 |
| Mr. Luzifer | 0 |
| Okami Itto | 1 |
| ringvernichter | 0 |
| prophet | 1 |
Den Bonuspunkt für frühzeitiges Erraten bekommt der Imperator, er wusste fast dreieinhalb Stunden vor allen Anderen und zu nachtschlafenen Zeit von 08:26 Uhr den Namen des gesuchten Spiels:
Terraria.
Ich hoffe weiterhin auf eure so rege Teilnahme! Achja, Citara: Ja, ich habe mit Absicht mit einem Spiel angefangen, welches der Grossteil meiner Stammleser kennen sollte.
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Madse
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21:59
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Donnerstag, 27. Juni 2013
Guessing Game - Information & Regeln
Ihr kennt den verräteritschen Schimmer der typisch bulligen Charaktere von Spielen auf Basis der UnrealEngine? Ihr identifiziert die knackig scharfen Charaktermodelle mit harten Kanten der Cryenginge? Seht die schwammigen Umgebungstexturen bei id-Titeln? Könnt Diablo II und III an der Form der Mana-Anzeige oder C&C und Starcraft an der Minimap auseinanderhalten? Lacht nur, wenn ihr auf einem angeblich neuen Screenshot von Battlefield 4 ein Fahrzeug oder Modell von BF3 seht? Errinnert euch noch vom letzten Durchspielen an diesen besonderen oder haufenweise auftretenden NPC/Gegner aus Fallout 3 oder Dawn of War?
Dann habt ihr sehr gute Chancen bei dem neuen Spiel von Abteilung 14:
Guessing Game!
Ich werde euch an 3 Tagen der Woche (Montag, Mittwoch und Freitag) Ausschnitte von Screenshots zeigen. Die Screenshots stammen alle von mir selbst, sind in keinem Fall geschönt oder anderweitig bearbeitet (bis auf das Ausschneiden). In Phase 1 (Montag) wird nur etwas Spielwelt zu sehen sein. Phase 2 (Mittwoch) zeigt einen Teil des Interfaces und in Phase 3 (Freitag) ist ein Charakter oder eine Einheit zu sehen. In jeder Pase kann jeder raten, um welches Spiel es sich handelt, jedes richtig erratene Spiel ergibt für den erratenden Spieler einen Punkt. Wer es schon am Montag errät, bekommt einen Bonuspunkt dazu.
Am Wochenende werden dann sowohl Gewinner, Punktestand als auch der Name des Spiels veröffentlicht.
Regeln:
- Jeder darf teilnehmen. Außer der Spielleiter sage was anderes.
- Ziel ist es, durch die gegebenen Ausschnitte aus Screenshots das Spiel zu erraten.
- Das Spiel gilt mit Nennung des vollständigen Namens als erraten.
- Für jedes richtig erratene Spiel gibt es einen Punkt.
- Der erste richtige Tip in Phase 1 (Montag) erhält einen Bonuspunkt.
- Sieger der Staffel ist der Teilnehmer mit den meisten Punkten nach jeweils 4 Spielen. Ein Gesamtsieger wird nach Ende der ersten 4 Staffeln ermittelt.
- Suchmaschinen als Hilfsmittel sind verboten. Dieses Verbot kann nicht durchgesetzt werden, hier gilt der Ehrlichkeitsanspruch jedes Mitspielers.
- Die Hinfälligkeit von §6 ist bekannt, bleibt aber trotzdem bestehen.
- Der Spielleiter bin ich, oder von mir ausdrücklich Bestellte. Diese Bestellung von stellvertetenden Spielleitern ist im Rahmen dieses Blogs durch den Spielleiter bekannt zu machen.
- Spielbezogene Kommentare unter nicht-spielbezogenen Posts sind unerwünscht. Anpassungen der Regeln erfolgen ausschliesslich durch mich mit Bekanntmachung im Blog.
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Madse
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Freitag, 14. Mai 2010
Still und kalt
Er erwachte langsam. Nacheinander klappten seine Augenlider auf und gaben den Blick auf die Decke seiner Kajüte frei. Schwerfällig rollte sich Stavros aus seiner Koje und tapste mit nackten Füssen zu Waschbecken und Spiegel.
Was wollte er nochmal? 'Achja, rasieren.' Er griff sich den Rasierer vom Regal. 'Ach Qanschhao mit Sao! Der Bart steht doch bestens!' Also legte er den Rasierer zurück auf den Stuhl. Er drehte sich halb um, machte aber eine volle Drehung daraus und legte den Rasierer unter den Stuhl. 'Ordnung muss sein', stellte er gedanklich fest. Seine Schuhe greifend, fiel ihm etwas ein und er stellte sie auf sein Bücherregal 'zurück'. Dann bewegte er sich zielstrebig auf das Schott zum Gang zu, drehte im Vorbeigehen alle Tassen auf seinem kleinen Tisch um, blieb dann jedoch stehen und dachte nach.
Gedanklich auf dem schmalen Grat zwischen Wachen und Schlafen torkelnd stand er schwankend und blöd schmatzend mitten im Raum.
In einer der Tassen auf dem Tisch musste noch etwas drin gewesen sein, was nun langsam und lautlos auf die Tischkante zufloß, um dann senkrecht, leise und gerade auf den Boden tropfte. Jeder auftreffende Tropfen hämmerte die Erkenntnis in des Kapitäns Schädel.
Iiiiiirg. Eeeeeend. Waaaaas. Iiiiiist. Faaaaaaa(dieser Tropfen fiel besonders langsam)aaalsch!
"Hm." machte sein Mund. Während er den Gedanken 'Iirgeendwaas iist faaalsch!' in seinem Kopf kreisen ließ, wie Kenner einen guten Wein in ihrem Mund kreisen lassen, trat er auf den stillen Gang vor seiner Kajüte. Er machte tapsend ein paar Schritte. Dann tapste er noch ein paar. Und dann noch ein paar mehr. Plötzlich fiel es ihm wie Einkäufe aus einer durchgeweichten Papiertüte: "Wir haben keinen Teppich! Beim Imperator, wir haben keinen Teppich!"
Grinsend ob des großen Rätsels, welches er gelöst hatte, schwankte der Kapitän zurück in seine Kajüte und ließ sich in seine Koje fallen. Zufrieden klappten die Augenlider wieder zu.
Die Zweifel kratzten erst mit Katzenpfötchen an der Tür zu seinen Gehirn, dann schlugen Bärenpranken dagegen, bis ein imperialer Entertrupp die Tür eintrat und ein großes Schild hochhielt, auf dem nur eins in großen, fetten Lettern stand: 'TEPPICH?'
Stavros stand in seiner Koje (welche aus genau diesem Grund unter einer gepolsterten Decke hing) und schneller als zwei Essstäbchen umfallen konnten, hatte er eine seiner Hecutor-Pistolen in der Hand und stand wieder auf dem Gang.
Beinahe Reflexartig wandte er sich zum Hirn seines Schiffes, der Brücke. Dort schien auf den ersten Blick alles in Ordnung zu sein, alle Schalter waren an ihrem Platz, die Jalousien vor den Sichtfenstern waren geschlossen, auch jede einzelne Station stand noch, wo er sie zurückgelassen hatte. Wie üblich. Weniger üblich war die Stellung der Motorenhauptschalter, womit sich auch sein seltsames Gefühl erklärte: die Schalter standen alle auf 'Aus'. Das musste ihn geweckt haben, das Fehlen der sonst allgegenwärtige Vibrationen der Motoren und das Summen der Lüfter der Lebenserhaltungssysteme ließen die Aktias in bleierner Stille. Sehr ungewöhnlich, kein gutes Zeichen.
Immer noch halb schlafend, aber immerhin schon etwas nachdenklich, wandte sich Stavros vom Anblick seiner Zentrale ab und wollte sich schon auf den Weg durchs Schiff zum Maschinenraum machen, als er ( was ihm noch nie passiert war ) mit dem Fuß gegen den Rand des Schotts knallte. 'Aua.', sagte sein Mund gelangweilt. Er hatte es gesehen und gehört, aber gespürt hatte er Nichts, da seine Füße eiskalt und leicht blau angelaufen waren. Da ihm sehr am Erhalt seiner Gehfähigkeit und somit seiner Füße lag, legte der Kapitän in seiner Kajüte einen Zwischenstopp ein und zog sich Hose und Stiefel an.
Schweigend trottete er durch die leeren Gänge seines Schiffs. Die ungewöhnliche Stille schien sogar die Geräusche seiner Schritte zu verschlucken. Seine Mannschaft war weder zu sehen, noch zu hoeren, warscheinlich waren sie auf Landgang und er hatte es wiedermal vergessen.
Im Frachtraum bemerkte er dann die drei Gestalten. Dunkel gekleidet, etwa gleich gross und ohne erkennbare äussere Merkmale konnte das nicht seine Crew sein.
Blitzartig hellwach sprang er ohne zu zögern von dem Laufsteg unter der Decke, feuerte dabei dreimal mit seiner Hecutor nach unten und sprengte damit einer der Gestalten Schultern und Kopf weg. Stavros hatte gut gezielt, denn er fiel genau auf die zweite Gestalt, welche schreiend und mit gebrochenen Schlüsselbeinen unter seinen Stiefeln zu Boden ging.
Wortlos und mit kaltem Feuer in den Augen ging die verbleibende Gestalt auf Stavros los. Der Angreifer feuerte einige geübte und gut gezielte Faustschläge auf Stavros ab, dieser hob reflexartig die Arme, wobei allerdings ein Schlag seine rechte Hand traf und die Hecutor im hohen Bogen davonsegeln ließ. Mit einem schnellen Sprung brachte Stavros etwas Raum und Zeit zwischen sich und seinen Angreifer. Dieser nutzte diese Zeit, um ein Messer aus seinem Gürtel zu ziehen und stürzte sich dann frontal auf den waffenlosen Kapitän. Den ersten weit ausholenden Schwüngen konnte dieser noch ausweichen, doch dann sprang ihn der Angreifer an, er zielte auf Stavros' Hals, verschätzte sich aber und brachte ihm einen langen Schnitt quer über die nackte Brust ein.
Mit Adrenalin voll bis unter die Augenbrauen warf sich Stavros auf seinen Gegner, brachte dessen Handgelenke in seinen eisernen Griff und schob ihn mit überlegener Kraft gegen eine Verstrebung im Frachtraum. Sie rangen miteinander, bis Stavros in schneller Folge zwei harte Kopfstösse anbringen konnte, von denen der Erste seinem Gegenüber die Nase brach und der Zweite ihn bewusstlos zu Boden schickte.
Dann atmete er durch und begutachtete die lange und stark blutende Messerwunde auf seiner Brust, bis ihm etwas von der Nase tropfte. Ein kurzer Griff an seine Stirn bestätigte ihm, dass es das Blut seines letzten Gegners war.
Der Typ, welcher unter Stavros Stiefel geraten war, hatte versucht davonzukriechen, doch nun lag er mit grün angelaufenem Gesicht und vom Schock weggetreten auf dem Deck. Von seinem ersten Opfer war nur noch der schulter- und kopflose Torso in einer riesigen Blutlache übrig.
Nach etwas Vorbereitungszeit erwies sich sein Gesprächspartner mit den kalten Augen als harte Nuss, wusste er doch selbst dann noch nichts, als schon alle zehn Finger seines Gegenübers gebrochen oder ausgerenkt in unnatürlichen Winkeln abstanden oder schlaff herunterhingen. Sogar als sich zu seiner gebrochenen Nase ein paar ausgeschlagene Zähne, mehrfach aufgeplatzte Lippen und ein zerstörter Wangenknochen addiert hatten, blieb ihm sein Angreifer eine befriedigende Antwort auf die Frage nach seinem Auftraggeber schuldig. Erst als Stavros seines Gegenüber eigenes Messer an eines seiner Ohrläppchen setzte, kapitulierte er restlos. Wie ein sich erbrechender Flottenmatrose auf seinem ersten Landgang würgte er schubweise Informationen hervor. Er war Anführer eines Killerkommandos, beauftragt ihn und wenn möglich auch seine Crew zu töten. Wie sich herausstellte, war sein Auftraggeber jemand, für den Stavros vor ein paar Wochen einen einzigen Job erledigt hatte und der sich offenbar im Gegensatz zur üblichen Praxis nicht gefühlt hatte, seinen Geschäftspartner zu seinem eigenen Vorteil über den Tisch gezogen zu haben, während eben jener Gegenüber das Gleiche annahm. So kamen schon seit Jahrhunderten die besten Geschäfte zustande.
Nun, da Stavros alles wusste, was es zu wissen gab, waren beiden Überlebenden 'seines' Killerkommandos von keinem Nutzen mehr für die Gesellschaft. Also entschied er sie standesgemäß zu entsorgen: er warf sie zur Frachtschleuse hinaus. Als unglücklicher Zufall für das Kommando erwies sich der Fakt, dass gerade diese Schleuse nur ins kalte, luftleere All führte.
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Madse
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22:22
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Sonntag, 28. März 2010
Metro2033 - (M)Eine Art von Review
Es folgt die mehr oder weniger gefilterte Widergabe meiner Eindrucke und Gedanken zum Spiel.
Metro - doof
- keine Angabe wieviel wirksamer Militärmun gegenüber Dreckiger ist.
- sehr hoher Schwierigkeitsgrad.
- keine Alternativrouten, zwar Zugeständnis an Atmosphäre, aber Stalker ist Openworld und schafft diese Dichte trotzdem.
- wenige mentale Feinde/Anomalien. Viel mehr Geballer als im Roman.
- Gesichter in manchen Dialogen nicht animiert.
- weniger Visionen als im Buch
- keine Karte, keine Ahnung, keine Filter, keine Rettung
- kein eigener Körper ingame
- Filter intelligent verteilt
- trotzdem nur an einer Stelle zu kaufen, effektiveres Druckmittel als Uhr oder Monster
- 'Geizt mit Hinweisen' ist meilenweit untertrieben!
- zum Ende unfair.
- keine zerstörbare Umgebung, von ein paar Türen in der Bibo mal abgesehn.
- Endsequenz ist Try&Error: das geht besser!
Metro - cool.
- flüssiger Übergang Spiel-Scriptsequenzen
- Händler vergleichen deine Waffe mit der, die du anschaust.
- die Uhr (ingame), weil Systemzeit, stimmt mit der Uhr am Arm (real) überein.
- KI-Begleiter, daher keine Hilfseinblendungen notwendig
- Mun muss wirklich aufgesammelt werden
- fair verteilte Autosavepunkte. ( aber kein freies Speichern )
- Spiel gibt und nimmt Begleiter, trotzdem starke Bindung.
- Polis umwerfend im Vergleich zu den anderen Stationen
- schönes 3D Menü
- in ausweglosen Situationen kann man sich der Hilfe durch Ranger fast immer sicher sein.
- technisch fast makellos, nur einmal ein bisschen laggy.
- bei Stalker soll die Mun am Anfang knapp gewesen sein (mir nie passiert). Bei Metro ist die es am Ende vom Spiel.
Metro - Fazit.
Metro ist unfair schwer. Aber es weiss auch zu begeistern. Die Faszination, welche von dem Spiel ausgeht ist schwer zu beschreiben, aber wenn man erstmal drin ist, vergisst man alles um sich herum. Ich habe in einem Spiel bisher selten eine solch starke und geschickte Bindung des Spielers an Nebencharaktere gefunden. Dabei macht Metro das so geschckt, dass ihr später nicht sagen könnt, warum ihr euch diesem Typen so verbunden gefuehlt habt. Trotzdem tat es mir ehrlich in der Seele weh, als beispielsweise der Ranger Pawel von der Draisine gerissen wurde und starb. Ich hab mich auch über das Wiedersehen und -Erkennen mit Hunter oder Khan gefreut. Um es alles auf eine Punkt zu bringen: Metro ist ein unfair schweres Spiel, erzählt aber seine Geschichte sehr gut und stellt bisher nie dagewesene Bindungen zu Spielcharakteren her. Nicht zu vergessen: zu alledem sieht Metro2033 noch umwerfend aus.
Metro2033 Tipps/Tricks. (erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit)
Händler: kauft die bessere Waffen, die euch die Händler anbieten. Ihr werdet sie brauchen.
Tauscht Mun! Aus einer militerischen Kugel macht ihr so 5! Tauschkurse sind an allen Stationen gleich.
Verkauft nicht gebrauchte Kaliber wie zB die 5mm Kugeln oder die Pfeile,wenn ihr Schrotflinten benutzt. Für die Luftdruckwaffen gibts eh nur wenig Munition.
Sammeln: sammelt alles, was nicht festgenagelt ist! Selbst wenn ihr es nicht gebrauchen könnt, lässt es sich später zu Mun machen. Außerdem werdet ihr froh sein, wenn ihr mehr als die nötigen Filter habt. Achtet auf rote Kisten, welche in den Tunnels rumstehe und -hängen. Da ist fast immer Mun oder sogar Waffen drin.
Kommt so früh wie möglich an ein Nachtsichtgerät. In einem so dunklen Spiel mit Stealthmöglichkeit ist passives Sehen in einem Gefecht überlebenswichtig. Durchsucht alle Leichen auf eurem Wegen, auch wenn ihr grade hinter einem NPC her rennt. Der wartet hinter der nächsten Ecke auf euch und kann sowieso nicht sterben (Bis auf die überhaupt schwerste stelle im gesamten Spiel, dazu aber: die Amoebennester lassen sich durch Beschuss zersören)
Levels: nehmt euch in den Tunneln Zeit. Auch wenn euch das Spiel was andres erzählt, ihr habt mehr als genug davon.
Anders draussen in Moskau. Hier gilt: Eile! Laufen! Wem an der Oberfläche schonmal die Filter für die Gasmaske ausgegangen sind, weiss wovon ich rede. Metro geizt oben mit Hinweisen. Aber nicht verzweifeln, irgendwann findet ihr den Weg immer, am besten ihr richtet euch nach Gegnern die ihr hören könnt. Flugmonster lasst ihr besser in Ruhe, ich hab bisher noch nicht einen vom Himmel geholt und deren Attacken sind oftmals schlicht tödlich.
Nicht vergessen: Metro ist streng linear. Kommt ihr an einer Stelle wo ihr euch entscheiden könnt, recht weit, seit ihr richtig. Zurück müsst ihr auch nie. Trotzdem: wenn ihr euch richtig entschieden hat, lauft zurück, am Ende des anderen Weges liegt bestimmt ein bisschen Mun rum oder ihr bekommt einen Steam-Erfolg.
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Madse
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20:00
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Labels: Games, Metro2033, semi-Tiefsinnig, Serien
Mittwoch, 6. Januar 2010
Nur ganz kurz...
CoD: Modern Warfare 2 angespielt: ZUVIEL! Viel zuviel! Total ueberladen, mit Waffen, Funk, Soldaten, Feinden, Adrenalin. Zwar cool, aber mehr als einmal werd ich auch den zweiten Teil nicht durchspielen.
Mass Effect angefangen: Cooler Anfang, tolles Setting, aber wenn man dann zum ersten Mal auf die Galaxis losgelassen wird, fehlt irgendwie der Faden. In den ersten paar Stunden wird man bei allem an die Hand genommen, doch dann einfach in dieses riesige und stimmige Universum geworfen. Braucht seine Einarbeitungszeit, aber dann ist es grossartig! ( Und schoen! )
Angefangen Tristopolis zu lesen: Hab leider den zweiten Teil der Trilogie als Erstes in die Finger bekommen, daher etwas schwierig am Anfang. Wirklich interessantes Setting ( Ghule wie bei Fallout, Magie, Astralwesen und ein bisschen SciFi ), aber leider ist die Story wirr und die Charaktere kaum mehr als Pappaufsteller. Bin bei der Haelfte, aber mir fehlt immer noch die Spannung.
Per Anhalter durch die Galaxis zum Geburtstag bekommen... Das duenne Heftchen hat nicht lange vorgehalten, ich brauche unbedingt die anderen Teile! Mir hat schon der Film gefallen, das Buch ist ( natuergemaess ) noch besser, weil ausgefeilter und tiefgruendiger.
Nabou, ein Buch von SF-Utopia: wie im Rausch durchgelesen. 300 Seiten - was recht viel ist, fuer Eins von dem Verlag - in kaum mehr als 3 Stunden ausgelesen. Aeusserst spannend, obwohl erst vorhersehbar, doch dann wiederum ganz anders als gedacht.
PS: Dawn of War II ueber Weihnachten durchgespielt. Absolut toll. *aufs-Addon-wart*
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Madse
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16:27
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Labels: Games, Gelesen, semi-Tiefsinnig, Serien, Sinnlos
Dienstag, 17. November 2009
\m/ Gebaeng \m/

Dying Fetus - Descent into Depravity
Nu jibbtet uff't Fressbrett! Das ist schon nach den ersten paar Noten des neuesten Streiches der 3 Ami-Deather klar. Ohne Gefangene zu machen ballert man sich durch nur ein bisschen mehr als eine halbe Stunde Ohrenspass fuer den geneigten Metalhead. Mal richtig fiese Soli, mal derbe Riffs, mal richtig fette Grooves, aber Sturm und Drang, immer gradeaus, immer Schnell Schnell. Wer innerhalb von 30 Minuten seine eher hardcoretypischen Texte ( weniger Splatter, mehr politisch und gesellschaftskritisch ) loswerden will, hat auch keine Zeit fuer Gedudel und ruhige Momente.
Trotzdem bleiben ausgefeilte Songstrukturen nicht auf der Strecke und Platz fuer das eine oder andere Ego-Solo bleibt auch. Eins faellt auf: Waehrend Gitarrist/Vocalist und Bassist immer mal wieder was anderes ausprobieren, hier und da ein bisschen fummeln, gibt es fuer den Drummer nur wenige mehr als zwei Dinge zu spielen: Blastbeats oder Geblubber. Nicht dass jenes schlecht waere, aber es zieht die Songs manchmal etwas.
Trotzdem was fuer den Liebhaber rhytmisch verpackten Gegrowles mit ordentlich Druck, Substanz und Dampf!
9/10 Trios ( die zeigen, dass man nicht mehr braucht als Gitarrist/Vocalist, Basser, Drummer und Spass an der Sache )
Anspieltipps: 'Shepherd's Commandment' und den Titeltrack 'Descent into Depravity'
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Madse
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20:30
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Labels: \m/, Musik, semi-Tiefsinnig, Serien
Montag, 9. November 2009
\m/ Gebaeng \m/
Technisch beeindruckender, teilweise richtig mitreissender Thrash Metal aus Deutschland. Gesanglich aber zum regt der Rundling der Urgesteine aber weniger zum bangen, denn mehr zu kotzen an.
Der Drummer hat offen hoerbar viel im Death Metal geschmuht ( 'Impossible Brutality'! ), die Gitarreros teilweise in Richtung Metalcore. Man hoere sich nur mal 'Voices of the Dead' an, einen der besseren Songs.
Leider ist das Songwriting stellenweise wiederholend, was das Album in die Laenge zieht wie Kaugummi am Schuh. Die Produktion ist trocken, der Gesang zwar klar, aber gepresst, ja angestrengt.
Warscheinlich sind die meisten Songs Live ein Feuerwerk ohne Gleichen, aber auf Konserve funktioniert das ganze nicht so wirklich. Schade, da der Fingerbrechfaktor in Sachen Riffs und Soli wahnsinnig gluecklich macht.
7/10 Urgesteine
geschwaetzt von
Madse
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17:00
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Mittwoch, 4. November 2009
\m/ Gebaeng \m/
Mit einem sehr atmosphaerischen Klavierintro beginnt das Debuetalbum der jungen Metalheads aus Norddeutschland. Das darauf folgende 'The grief of cold deadly eyes' macht schnell klar, womit wir es zu tun haben: professionell und mit Herzblut gespieltem Melodic Death Metal. Hier kommt zusammen, was zusammen gehoert: straighte, melodische Gitarrensoli, aggressiver Gesang, knackige Riffs und gut ballerndes Schlagzeug. Doch stellen die 5 Mannen auch ihre Experimentierfreude unter Beweis, besonders das immer wieder auftauchende Klavier passt perfekt in die Songstrukturen und stellt den ruhigen Antipol zu Gebruell, Geballer und Geriffe dar. Damnation Defaced scheuen auch nicht vor Breaks und unkonventionellem Drumming.
Errinnert mich ein wenig an Amon Amarth, nur frischer, schneller, aggressiver und einen Tick melodischer.
Kleines Detail am Rande: Die CD ist komplett schwarz und sieht auf der Vorderseite aus wie eine Vinyl. Hab ich so noch nicht gesehn: tolles Ding.
Fazit: 10/10 'detingtings' ( Hoert die Scheibe und ihr versteht die 'Einheit' xD )
Mein Anspieltipp ist nicht direkt vom der EP, sondern der neu aufgenommene Bonustrack 'Blade Upon Your Throat'. ( Stammt von der ersten Demo )
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Madse
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15:27
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Sonntag, 7. Juni 2009
Schiffspost
Puh. Bin geschafft, habe bis grade am dritten Teil von Akitas geschrieben. Jetz heisst es nur noch Korrekturlesen ( Freiwillige vor, ihr duerft mich ruhig komplett auseinandernehmen :-D ), Ueberarbeiten und vielleicht ein bisschen anders zusammenstellen, dann steht der Veroeffentlichung von Akitas Teil 2 und 3 - Anflug und Angriff - nichts mehr im Wege.
geschwaetzt von
Madse
um
16:13
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Labels: Geschrieben, Geschwaetz, Serien








