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Sonntag, 25. Oktober 2009

Innovation

In letzter Zeit ueberschlagen sich die Reviewer mit ihren Forderungen nach Innovation, nach Neuem. Speziell alle die, die ueber 'Liebe ist fuer alle da' schreiben. Ich find das bescheuert!
Warum Dinge aendern, die gut sind? Wo Innovation uns hinfuehrt, hat man auf Rosenrot gehoert. Von Cannibal Corpse oder Motoerhead erwartet auch keiner mit jedem Album die totale Neuerfindung des Genres. Da spricht man von Stagnation auf hohem Niveau, nimmt es so hin wie es ist und freut sich ueber gut gemachte Musik.
Meiner Meinung nach soll man nicht von jeder Band erwarten, dass sie sich mit jedem Album neu erfindet. Wenn man einen neuen oder anderen Sound hoeren will, soll man ne andre Band in den Player schmeissen!
Besonders doof find ich, wenn eine Band von einem Album zum Naechsten mehr oder weniger das (Sub-) Genre wechselt. Misery Speaks zum Beispiel. Das erste Album war guter Death Metal, das naechste guter Rock'n'Roll. Das bringt doch jede Ordung im CD-Rack durcheinander.
Lasst die neuen, jungen Band die Musik neu erfinden und die alten, etablierten Band ihre bewaehrte Mucke weiter ausfeilen.

Kommentare:

  1. Als Linkin Park sich neu erfunden hat, habe ich es gehasst. Kann ich sehr gut nachvollziehen. Irgendwie muss man das bekannte Originalprodukt beibehalten anstatt sich neu zu erfinden.

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  2. Ich bin bei Rammstein auch gegen Innovation. Ich verlange vielmehr, dass sie ihren Sound wieder stumpfer, primitiver, monotoner machen. Kloppender, wenn man so will.

    Das, und bessere Texte als in "Pussy".

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