--- Meinungen, Berichte und Sinnloses aus meinem Nachrichtenbunker in der regnerischen Hansestadt ---

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Samstag, 27. Juni 2009

Engel und Teufel

Jeder kennt es. Da sitzt auf der einen Schulter ein Engel und auf der andern ein Teufel, weil man sich wegen irgendwas nicht entscheiden kann.
So ging es heute einer Freundin, nur das es bei ihr nicht nur jeweils Einer war, sondern viele. Also entschied ich mich, folgende Kurzgeschichte zu schreiben, damit sie nicht den letzten Schritt in den psychologischen Abgrund machen wuerde.

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Teufel und Engel standen sich in geschlossenen Fronten gegenüber und brüllten, schrien und riefen sich lautstark Argumente und Beschimpfungen zu. Beides gleichermassen, die Engel waren nicht edler und freundlicher als die Teufel böse und manipulativ. Das helle Weiss des Raumes, der sich in jede Richtung endlos erstreckte, verdunkelte sich, doch das blieb von den Streitenden unbemerkt. Nichteinmal als der glatte, konturlose Boden zu beben begann, wurden die Parteien leiser. Ihr Eifer liess sie alles um sie herum vergessen.

Dann tauchte zwischen den Fronten aus den Errettern und Verderbern des Menschengeschlechts eine grosse, dunkle Gestalt auf. Eine lange Kutte verdeckte die Statur, unter der tief ins Gesicht gezogenen Kapuze loderten uralter Hass und infernale Wut in tief liegenden Augenhöhlen. Sowohl Engel als auch Teufel verstummten schlagartig. Eine beängstigende Stille legte sich auf den unendlichen Ort.

Mit einem nachdrücklichen, vor Hass triefenden 'Alle umbringen!' zog die Gestalt zwei vollautomatische, grosskalibrige Waffen unter der Kutte hervor und eröffnete das Feuer auf beide Parteien. Viele von ihnen wurden zerfetzt, nur langsam begriffen sie, was da grade geschah. Die hinteren Reihen der Streithähne wandten sich panisch zur Flucht. Die blitzenden Mündungen spien Schmerz und Tod. Wo Schmerz ankam, wurde er bald zu Tod, wo dieser ankam, tat er dies mit solchem Nachdruck, dass sich sich schon bald ein dünner Blutfilm auf alles legte.

Lautes Klicken machte hörbar klar, dass die Munition verschossen war. Doch Aufatmen kam nicht in Frage. Schreie, panisches Flügelschlagen und Hufgetrappel wogten durch die Endlosigkeit. Die Gestalt zog zwei blitzende Schwerter hervor und sprang den fliehenden Teufeln hinterher. Fontänen aus schwarzem Blut und abgetrennte Gliedmassen, umherfliegende Hufe und Hörner wiesen den Weg der Gestalt in der schwarzen Kutte. Als alle teuflischen Missgestalten zerhackt und schwarz von ihrem Blut am Boden lagen, begriffen auch die Engel, dass hier eine Macht am Werke war, die grösser war als sie selbst. Der Tod selbst musste es auf sie abgesehen haben! Von den Klingen der Gestalt troff das Blut der Teufel als sie sich den Engeln zuwandte. Jetzt begriffen auch die Letzten, das diese Gestalt auch sie abschlachten würde.

"Alle umbringen!" , knurrte ein unter der Kutte unsichtbarer Mund und warf seine beiden Schwerter nach den beiden vordersten Engeln. Diese wandten sich zur Flucht, doch so durchbohrten sie die langen Klingen seitlich und liessen sie einen grausam langsamen Tod sterben. Mit einem unmöglich anmutenden Sprung überbrückte der Kuttenträger die Distanz zwischen sich und den davonlaufenenden, immernoch grösstenteils in reinstem Weiss gekleideten Engeln.

Wie ein Derwisch fuhr sie dann zwischen die restlichen Diener Gottes. Tritte und Fausthiebe brachten Köpfe zum Platzen. 2 massive, schwere Pistolen blitzen in den Händen der Gestalt auf. Ihr lautes Bellen bedeutete für viele den Tod, so trennten sich durch ihr Wirken viele Arme, Beine und Flügel von ihren Trägern.

Die Gestalt trat über den letzten überlebenden Engel. Dieser wandt sich wimmernd im roten Blut seiner toten Artgenossen. Der schwarze, lange Schatten der Gestalt liess ihn zusammenzucken. Statt weisser Flügel ragten nur noch blutige Stümpfe aus seinem Rücken und statt eines strahlenden Gewandes klebten blutgetränkte Fetzen an seinem Körper.

Die Gestalt packte und zog ihn hoch. Sabber, Tränen und Blut vermischten sich auf dem Gesicht des Engels. Der unerbittliche Blick der Gestalt durchbohrte ihn geradewegs. Uralte, kraftvolle Emotionen flossen aus diesem Blick und lösten die Seele des Engels vollstandig auf. Dann explodierte der leere Körper in einem Schwall aus Blut, Knochenresten und Eingeweiden.
"Alle umgebracht!" Die Gestalt in der blutgetränkten Kutte verschwand wieder so wie sie gekommen war...

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Ob es geholfen hat? Aber Hallo! :-D

Tag cloud

Ich haette gerne ne Tagcloud fuer Abt14. Es mag vielleicht noch nicht jedem aufgefallen sein, aber meine taglist wird immer laenger. Das nervt mich! Tags verstecken kommt nicht in Frage, schliesslich such ich darueber oft meine eigenen Posts xD
Dumm ist, dass der Kram, den es bei Blogger schon gibt ausnahmslos doof ist. Viel schlimmer find ich dagegen, dass Wordpress sowas schon standartmaessig integriert hat soweit ich weiss.... Kann mir jemand von den Lesern da einen Tipp geben?

Freitag, 26. Juni 2009

Abriss der Weltpolitik

Ich habs versprochen, also gibts heute wiedermal ein bisschen was ueber die Politik dieses Planeten, wie ich sie sehe.
Meine Themen heute ( die eigentlich von Mittwoch stammen, da hatte ich in politischer Bildung mal wieder zuviel Zeit, deshalb vll nichtmehr ganz so brandaktuell): Afghanistan, Jemen, Iran, Benotungsportale.

Afghanistan
35 Tote bisher. Meine Fresse, da ist Krieg und im Krieg sterben Menschen! Die letzten 3 sind ja eigentlich in nem Unfall umgekommen. Der leichte TPz Fuchs ist einfach in nen Graben gerutscht/gekippt. Ungluecklich,dass die Soldaten da nicht rausgekommen sind. Die wurden nicht erschossen, da hat der Fahrer einfach ungluecklich reagiert! Die Oeffentlichkeit bzw. die BW-Fuehrung muss sich auch nicht wundern, dass die Bundeswehrverbaende jetzt verstaerkt angegriffen werden. Die Afghanen sind stolz, sehr stolz. Kein Wunder, schliesslich konnten nichtmal die unbesiegten Russen die bezwingen.

Jemen
Das Krisenteam in Berlin hat keine Ahnung ueber den Verbleib der Familie. Fuck the What? Wofuer bekommen die eigentlich Geld und warum sitzen solche Teams immer nur in Berlin? Es ist schliesslich kein Wunder, dass die von nix wissen, auf die Entfernung wuerde ich auch nichts in Erfahrung bringen koennen. Mich wundert auch hier die Entwicklung garnicht. Die Christen wollen ein muslimisches Land missionieren. Kein Wunder, dass das zu Gewalt fuehrt!

Iran
Aufstaende. Blut. Internationales Stillhalten. Die Iraner gehen auf die Strasse, sterben, demonstrieren werden niedergeknueppelt und die restliche Welt schaut zu. Ich hab selber noch keine feste Meinung, wie das ausgeht, obwohl es unwarscheinlich ist, dass sich da schnell was aendert. Im Sinne der Weltpolitik und des atomaren Bedrohungspotenzials ist es wuenschenswert, dass sich was andert und der radikale Staatspraesident abgesetzt und/oder gegrillt wird. Am besten setzen wir und zum Rest der Welt dazu und schauen was passiert.

Urteil Benotungsportale
Der totale Gegensatz zur Stasi 2.0. Die Achtung der Grundrechte wie Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit duerften unseren Minister fuer Republiksicherheit und Wahrheitsfestlegung Schaeuble nicht sonderlich gefallen. Informelle Selbstbestimmung und Meinugsfreiheit, dass es sowas im heutigen 'Schaeubleland' 'Stasiland'... aeh DDR?.. ich meine natuerlich 'Deutschland' noch gibt...

Dienstag, 23. Juni 2009

Ich koennte

Ich koennte jetzt einen tiefgruendigen Post ueber die Bocklosigkeit an meinem Gymnasium schreiben. Ueber Motivation, Angeberei und Verhalten.
Ich koennte jetzt einen tollen Post ueber Rammstein und die Kritik schreiben, die sich hier immer wieder in Kommentaren auftut. Ueber Musik, Geschmack und Recycling.
Ich koennte jetzt einen eingebildeten und kleingeistigen Post ueber Weltpolitik schreiben. Ueber den Iran, den Jemen und vielleicht ein bisschen was ueber Nationalpolitik.
Ich koennte jetzt einen bebilderten Post ueber mein Wochenende schreiben. Ueber Peenemuende, Kumpels und Sauferei.
Ich koennte jetzt...

Wie ihr seht, scheitert es grade nicht an Ideen. Aber dann doch an der Zeit fuer die oben erwaehnten Posts. Und ueberhaupt. Ich will ja nicht irgendwelchen Schund schreiben, jedenfalls nicht andauernd. Mal sehen, was ich davon diese Woche noch auf die Reihe bekomme. Wie ich und meine Stammleser mich kennen, werd ich warscheinlich nichtmal einen Bruchteil davon auf die Abteilung bekommen.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Akitas - 3 - Abwehr

Da ich uebers Wochende nach Peenemuende fahre, heute der dritte Teil meiner Fanfiction zu 2274. Lesestoff fuer die Leserschaft^^



Die Akitas lag ruhig auf dem Asteroiden, der als Versteck vor der Fei Lung dienen sollte. Die beiden Shuttles hatten sie in die Zange genommen. Eines war direkt vor ihnen, Stavros konnte es durch die Sichtfenster der Brücke klar sehen. Das andere war über ihnen, wahrscheinlich so ausgerichtet, dass es sie problemlos zerstören konnte. Er kochte vor Wut. Harlon sagte: " Die wollen an Bord kommen. Soll ich antworten? "
Der Kapitän entließ die Luft mit einem Pfeifen aus seinen Lungen und sagte dann mühsam beherrscht: " Nein. Die sollen bloß einen Fuß auf mein Deck setzen. Los komm, Harlon. Derrik, du bleibst hier. Moira, hol die anderen. Die sollen sich für ein Enterkommando ausrüsten."
Harlon grinste, sprang vom Sensorenplatz auf und lief von der Brücke. Stavros stapfte ihm hinterher zur Andockschleuse. Moira blickte Derrik kurz verwirrt an, wandte sich dann aber auch in Richtung Schott, welches sie hinter sich zuzog und verriegelte.

--- Moira ---

Die Reaktion des Kapitäns hatte mich stutzig gemacht. So hatte ich ihn noch nie erlebt. Dieses Schiff bedeutete ihm wirklich viel. Trotz allem hatte er mir einen Befehl erteilt: ich sollte ein Enterkommando vorbereiten. Wer war dazu mitzunehmen? Harlon sicherlich. Die Zwillinge, dann können die beiden Schwachköpfe ihr ach so großes Können endlich mal unter Beweis stellen. Klara mußte auf jeden Fall mit, dazu war sie als Sanitäterin schließlich hier. Ein kalter Schauer lief über meinen Rücken und erinnerte mich wieder an den ersten Befehl des Kapitäns bevor wir entdeckt worden waren: " Scher dich in deine Kajüte und zieh dir was an! " Wie ein kleines Kind hat er mich kommandiert! Na warte, du magst zwar der Chef von dem Laden hier sein, aber das vergeß ich trotzdem nicht! Meine Füße waren eiskalt und meine Zehen wurden langsam blau, deshalb ging ich in meine Kajüte und zog mir meinen Overall und die schweren Stiefel an. "Da kommt selbst Draußen kein bisschen Kälte rein", flüsterte ich vergnügt. Schnell gab ich den Zwillingen Bescheid sich auszurüsten.
Klara war nicht in ihrer Kajüte. Wahrscheinlich trieb die sich wieder irgendwo im Schiff herum. Na dann musste ich sie halt suchen. Oder warten, bis sie mir über den Weg lief.
Mir stellte sich schließlich noch eine ganz andere Frage: Wie bei allen Konsortiumskolonien hatten diese verfluchte Piraten uns finden und so schnell aufbringen können? Ich hatte mir schon auf der Brücke den Kopf zermartert, war aber - wie ich ungern zugab - mit meinem Chinesisch am Ende. Bure würde sicher ein paar Gedanken und Ideen dazu haben.

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Auf dem Weg zur Schleuse überprüfte Stavros seine Hecutorpistolen. Eigentlich uralt, waren sie doch durch hervorragende Pflege immer noch in bestem Zustand. Die Magazine fassten 10 Schuß Kaliber 10,5mm. Die Waffen lagen gut in der Hand, noch echte Handwerkskunst. Mit den selbstgefertigten Patronen hatten sie noch nie Ladehemmungen oder sonstige Probleme gehabt. Die eine Pistole war mit speziellen Hohlspitzprojektilen geladen, welche im Ziel zersplitterten, ja geradezu explodierten und enorme Schäden anrichteten. Stavros hatte die hohlen Kugeln selbst gefertigt, mit Stahlsplittern gefüllt und dann mit einem harten Harz ausgegossen. In der anderen Hecutor waren 10 panzerbrechende Spitzprojektile zum Töten bereit. Diese Munition verwendete er nur auf Raumschiffen, da die Pulvermenge in den Patronen genau so eingestellt war, sodass sie die meisten Körperpanzer durchschlugen, an Schiffswänden jedoch abprallten.
Harlon erwartet ihn schon an der Schleuse und obwohl er so etwas erwartet hatte, schmunzelte er über das Arsenal seines Waffenmeisters unwillkürlich. Er trug vollautomatische Faustfeuerwaffen in Oberschenkelholstern, hatte seine selbstgebaute doppelläufige Pump-Action-Schrotflinte auf dem Rücken und eine weitere Pumpgun in den Händen. Diese warf er Stavros zu, der sie geübt auffing und reflexartig den Ladezustand überprüfte. Zu mehr kam er allerdings nicht mehr, denn das Shuttle der Fei Lung kam im Monitor des Schotts in Sicht.
" Welches ist das? ", fragte Stavros. Aus seinem Ohrhörer knisterte Derriks Antwort: " Das über uns. Das ist ihr zweiter Fehler heute. "
" Stimmt. Nimm das vor uns ins Ziel, denen wird wahrscheinlich nicht gefallen, was ich mit ihrem Enterkommando vorhabe! ", entgegnete Stavros.

--- Moira ---

Der seltsame aber kompetente Chefmechaniker war sicherlich im Maschinenraum. Er funkte mit mir auf einer Wellenlänge, obwohl er für das Schiff und ich für die Shuttles zuständig war. Eine Inspirationsquelle ohne Gleichen, doch könnte er schnell nervig werden, wenn er sich in ein Problem verbissen hatte. Der Steg aus Lichtgitterrosten über dem Laderaum schwankte leicht, als das feindliche Shuttle andockte. Ich war mir sicher, dass der Kapitän seinen Unmut über diese grobe Behandlung seines Lieblings deutlich zum Ausdruck bringen würde. Die Vorstellung, wie er sich den Piraten gegenüber aufregte, ließ mich still grinsen.

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Begleitet vom Zischen der Stoßdämpfer dockte das feindliche Shuttle mit einem Knall an die Akitas an. 'Deren Pilot ist aber nicht sehr sanft zu meinem Schiff', dachte Stavros. Worte zwischen ihm und Harlon waren überflüssig, dazu hatten sie schon zu viele Schlachten Seite an Seite geschlagen. Mit lautem Klacken rasteten die Halteklammern der Reihe nach ein. Harlon löschte das Licht in der Schleuse und dem kleinen Vorlagerraum in dem sie standen. Zischend und ratternd bewegte sich das Schott zur Seite, ein schmaler Lichtstreif wurde breiter, bis er die gesamte Rundung des Durchgangs ausfüllte.
Mehrere aufrecht gehende Gestalten kamen in Sicht. Stavros legte die Hecutor mit den Spitzgeschossen auf den ersten Umriss an. Das Enterkommando schaltete Taschenlampen an, nicht überrascht durch die Dunkelheit auf der Akitas. Beinahe gleichzeitig schossen Harlon und Stavros, worauf die ersten beiden Gestalten ohne einen Laut von sich zu geben zusammenbrachen, nur ihr Aufschlag auf dem Deck verursachte zwei dumpfe Schläge. Die anderen Enterer begannen wild ins Dunkle zu schießen und versuchten in der engen Schleuse Schutz zu finden. Harlon schaltete das Licht wieder ein, was zu eine schlagartigen Helligkeit führte, die die Feinde blendete. Doch sie stellten das Feuer trotzdem nicht ein. Stavros drückte sich tiefer hinter seine Deckung, ein paar Metallkisten. Er hoffte nur, die Piraten würden so schlau sein, keine hüllenbrechende Munition auf seinem Raumschiff zu verwenden. Dann hörte das Feindfeuer plötzlich auf. Als er sich umsah, erspähte er Harlon, wie er seine Doppelläufige auf den ersten Piraten anlegte, der sich grade an seine Position anschlich. Mit lauten Krachen und einer doppelten Ladung Schrot blies Harlon ihm die Hände weg. Der Pirat hielt inne, sah auf die blutigen Stümpfe seiner Arme, wo gerade noch seine Hände gewesen waren. Paralysiert richtete er sich auf und holte Luft um vor Schmerz zu schreien, als ihm das Blut aus den Wunden ins Gesicht und auf den Oberkörper spritzte. Währenddessen hatte Harlon einmal durchgeladen, so zwei neue Patronen in die beiden Läufe befördert und drückte noch mal ab. Der Kopf des Piraten explodierte in einer Wolke aus Blut und Hirnmasse. Als dem Torso die Beine wegknickten und der Oberkörper vorn überfiel entwich die zum Schreien gesammelte Luft pfeifend aus seinem Hals.
Geschockt über den schnellen und brutalen Tod ihrer Kameraden erhoben sich die anderen beiden Piraten und rannten zurück in ihr Shuttle. Stavros erhob sich und schickte ihnen je zwei Kugeln aus seinen Pistolen hinterher. Dem ersten sprengte eines der Hohlspitzgeschosse den Bauch, er fiel zu Boden, wandte sich schreiend in seinen Eingeweiden und seinem Blut. Den anderen erwischte ein Spitzgeschoß am Arm, ein Holhspitzgeschoss traf seinen Kopf. Wie in Zeitlupe sah Stavros den Schädel zerplatzen, er entfaltete sich wie eine Blume. Eine Blume aus rotem Blut, weißen Knochensplittern und grauer Hirnmasse. Der Schwung seiner Bewegung ließ den Toten auf dem feindlichen Shuttle gegen eine Wand klatschen. Eine breite, wie schleimig rote Spur ziehend, rutschte er daran herunter.
" Derrik: Feuer! ", befahl Stavros dem Mikro seines Interkomms. Dann atmete er kurz durch, um sich zu beruhigen.

--- Moira ---

Grade als ich den wie üblich verdreckten und ölverschmierten Bure im Maschienenraum fand, hörte ich den lauten Krach eines Feuergefechts aus dem vorderen Teil der Akitas. Es konnte nur von der Schleuse stammen, ich hoffte der Kapitän und Harlon waren am Gewinnen. Das laute Rattern der automatischen Waffen vollkommen ignorierend, schwätzte Bure munter drauflos: " Moira! Gut das du kommst! Ich hab da ein paar Ideen, wie ich den Antrieb noch um ein paar Quäntchen verbessern könnte, nicht das er es nötig hätte, aber..." Hastig unterbrach ich ihn:
" Halt mal! " Einmal in Fahrt würde er nicht zu stoppen sein, deshalb musste ich meine Frage schnell an den Mann bringen, " Hast du das Geschehen draußen mitverfolgt? " Mit angehaltenem Atem deutete er auf eine kleine Konsole neben der Hängematte, in der er seine Nächte verbrachte, wenn ihm der Weg in seine Kajüte zu weit und ineffektiv erschien. " Gut, dann weißt du ja, dass die ins unglaublich schnell aufgespürt haben. Wie kann das sein? " " Nachdenklich antwortete er: " Ich weiß es nicht genau. Aber meiner Meinung nach gibt es aber nur zwei Möglichkeiten... Na gut, vielleicht auch drei, obwohl die Dritte sehr unwahrscheinlich ist. " " Verrätst du mir deine Annahmen? ", fragte ich vorsichtig. " Na ganz einfach: die Dritte, fast undenkbare Möglichkeit ist, dass sie uns gesehen haben. Aber wie du weißt, ist die Akitas nicht sehr groß und Stavros hat ja sofort Gefechtsbeleuchtung ausgelöst. " Ich nickte, daß sie uns gesehen hatten, war wirklich unwarscheinlich. " Die zweite Möglichkeit ist, dass ihre Sensoren unseren überlegen sind. Eine letzte Möglichkeit sind Minisatelliten zwischen den Asteroiden. So wie ..." " ... ein Netz mit einer Spinne in der Mitte! ", beendete ich seinen Satz. " Genau. " " Und wie bekommen wir nun raus, was davon zutrifft? " Er begann vor mir nachdenklich auf und ab zu laufen, soweit das in der Enge möglich war. " Die Sicherste Methode der Ermittlung von Daten ist immer eigene Forschung. Wir müssen auf der Fei Lung nachsehen! "
" Das trifft sich gut, ich soll sowieso ein Enterkommando zusammenstellen. Wahrscheinlich will Er die Fei Lung übernehmen. Da könnte ich gleich mitfliegen und nachsehen. " Plötzlich war es wieder still auf dem Schiff. Die Schießerei hatte aufgehört. " Ich mach mich wieder auf den Weg nach vorne... ", sagte ich im Gehen. " Warte, ich komm mit. Vielleicht kann ich mich nützlich machen. "

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Harlon machte sich schon an den Leichen zu schaffen, durchsuchte sie nach Kennungen, Munition und nahm ihnen die Waffen ab. Trotz des blutigen Bildes, das sich ihm bot, Stavros musste doch grinsen; bei Waffen wurde der sonst so beherrschte Hüne kleptomanisch.
Ein leichter Ruck durchlief die Struktur der Akitas, Derrik hatte die Massebeschleuniger abgefeuert. Er konnte sich bildlich vorstellen, wie in diesem Moment zwei hell leuchtende Projektile die Pylonen der Akitas verließen, die Entfernung zu dem andern Schiff in Augenblicken überwanden und es kritisch trafen. Er sah es auseinander brechen, Feuer aus den Bruchstellen schlagen, als es den entweichenden Sauerstoff verzehrte und bildete sich sogar ein, die letzten Schreie der Besatzung zu hören.
" Willst du da nur rumstehen, oder hilfst du mir bei der Schweinerei hier? ", fragte Harlon schnaufend, als er zwei Leichen - die beiden Ersten, die nicht mal Zeit zum Reagieren gehabt hatten - durch die Schleuse hinter sich her schleifte. Stavros stöhne innerlich, er musste sich mit dem Hand- und Kopflosen befassen, den Harlon fachmännisch in ein biologisches Wrack zerlegt hatte. Notgedrungen - der Tote trug nur einen dünnen Trikotanzug - packte er ihn an den Armen und zog ihn hinter sich her. Doch die Arme waren glitschig von seinem Blut und so blieb ihm nichts anderes übrig, als mehrmals nachzufassen. Am Übergang von der Akitas zu dem anderen Schiff verlor der Tote einen Schuh und Harlon kam dazu, packte ihn an den Beinen und half seinem Kapitän so den Leichnam auf das Piratenshuttle zu verfrachten.
Der Waffennarr und Sprengstoffexperte hatte seine Flinte über den Rücken geschlungen und zog nun ein kleines Päckchen aus einer Tasche. " Reichen uns 5 Minuten? " " Gib uns lieber 10, dann sind wir sicher aus dem Explosionsradius. ", antwortete Stavros.
In diesem Moment betrat Klara den Lagerraum. " Buargh! Musste denn das sein? ", fragte sie angewidert ob des Gemetzels. " Hättest du lieber mit denen geredet? ", stellte Stavros die Gegenfrage. Sie verzog das Gesicht zu einer Grimasse aus Grinsen und Würgreiz, " Aber passiert ist euch beiden nichts, oder? Ihr seht schlimm aus! " Jetzt erst sah er an sich herab und bemerkte, dass er von dem Toten mit Blut beschmiert war. " Nein, wir haben nichts abbekommen. Wäre ja noch schöner! "
Er trat an die Schleusensteuerung und wartete auf Harlon. Als der durchkam, schloss er die Schotten und sprengte das Shuttle ab. Langsam trieb es davon, anfangs umspielten noch ein paar Flammen den Dockring. Als diese erloschen waren, wandt Stavros sich ab und ging auf die Brücke. " Die Zwillinge sollen sich nützlich machen und hier aufräumen.", sagte er zu Klara. Bure kam aus einem Gang zum Maschinenraum, wahrscheinlich hatte er die Anweisung gehört, denn er fragte: " Kann ich das nicht machen? Ich hab da was Neues entworfen, schließlich ist das ja nicht das erste und letzte Mal das es hier aussieht wie in nem Schlachthof! " Stavros nickte zustimmend.
" Mach doch. Hauptsache es ist nachher wieder sauber. Halbwegs wenigstens, vom Boden essen muss man hier nicht können. "
Als er wieder auf der Brücke war, befahl er Derrik Kurs auf die Fei Lung zu nehmen.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Hocherfreut

Euer Abteilungsleiter ist in bester ( koerperlicher wie emotionaler ) Verfassung, denn er wurde

T2
gemustert!
Damit faellt zwar die unter anderem die Verwendung als Wachsoldat ( daemliches Rumgestehe ) und Flugschueler ( fliegen verbinde ich immer mit 'auf die Fresse ~' ) weg, aber das stoert mich nu auch nicht.
Ist lange nicht so schlimm gewesen, wie ich erwartet habe, bis auf die menschliche Schreibmaschine anner Anmeldung waren alle nett und hilfsbereit. Insbesondere die Psychologin, aber das hat warscheinlich eher berufliche Gruende. Da die Aktion jetzt durch ist, kann ich mich auch wieder auf mein verdammtes Abi konzentrieren... Oder so :-D

*JubelJubelFreuFreu*

Dienstag, 16. Juni 2009

Gegensaetze

Erstmal ein Geheimtipp ( jedenfalls fuer nicht-Ehrensenf-Schauer ): My milk toof. Unglaublich suess, ohne kitschig zu sein. Von den knapp 180 Kommentaren zum letzen Post heisst es glaub ich in mindestens der Haelfte 'cute!'. Hat auch seine nachdenklichen Momente.

Das totale Gegenteil ( jedenfalls von cute ) is das Anliegen des anderen Teils dieses Posts.
Vor ein paar Wochen kam wiedermal ein RAMMSTEIN-newsletter. Ankuendigung der Tourdaten, Ticketpreise und Verkaufsmodalitaeten. Ich stell jetz einfach mal Vermutungen an.
Das neue RAMMSTEIN-Album kommt wirklich Ende diesen Jahres, oder Anfang des naechsten. Das letzte Mal, wo ich was von dem Sextett gehoert/gelesen habe, hiess es, die schrauben an nem neuen Album, welches Ende 2009 rauskommen sollte.
Jetz kommt ne neue Tour. Das bedeutet fuer mich, dass Till Lindemann und seine Kameraden wieder Zeit fuer eine solche Unternehmung haben. Also entweder das Album wurde ganz verschoben, oder es ist fertig ( bzw auf dem Weg der Vollendung ) und auf den Shows der Tour sind einzelne, neue Songs nicht allzu unwahrscheinlich.
Jetz weiss ich aber noch nich, ob ich 56€ bis 78€ ausgebe, um auf einem Konzert dabei zu sein... Bin schliesslich noch nie auf irgendnem Konzert gewesen, und dann gleich mit ner Bombastshow vom Kaliber Rammsteins anzufangen?

Aber wenn, dann richtig, nichwahr?^^

Morgen gilts!

Morgen muss ich in die kreisfreie Stadt, zu meiner Musterung antreten. Wer weiss, vielleicht erleb ich ja sowas aehnliches wie marco. Hoffentlich nicht unbedingt so aehnlich, nur das Ergebnis darf gleich sein.
Verdammt bin ich aufgeregt... Aber wen wunderts, morgen entscheidet sich warscheinlich wie die naechsten 5 bis 10 Jahre meines Lebens aussehen... Vielleicht reicht das auch noch laenger!
Obwohl ich heute in Sport schon ungewoehnlich viel Glueck gehabt habe, schreibe ich trotzdem :
Wuenscht mir Glueck! Bis morgen nachmittag...