Ich werde seit Jahren, um genau zu sein praktisch seitdem ich damals damit anfing, gefragt, wann ich Akitas weiterschreiben werde.
Für die, welche es nicht kennen: Akitas war/ist eine bisher dreiteilige Kurzgeschichte, die mehr oder weniger in dem von Jay und dem Imperator erdachten Universum 2274 spielt. Die Resonanz war gut, ich konnte mich als Schreiberling verwirklichen aber praktisch seitdem der dritte Teil im Internet gelandet war, schlummert nur noch ein Fragment auf meiner Festplatte und ein paar Ideen in meinem Kopf.
Warum ich mit Akitas angefangen habe, weiss ich ehrlich gesagt garnicht mehr so genau. Ist ja schliesslich auch schon ein paar Jahre her. Fest steht nur, dass es schon aufgrund der zeitlichen Nähe etwas mit 2274 zu tun gehabt haben muss. Hinzu kommt, dss ich grade in dem Zeitraum die Serie Firefly auf DVD gesehen hatte, was einen grossen Einfluss auf die Geschichte genommen hat. Trotzdem ist das nur Mr. Elch aufgefallen...
Zurück zu der eigentlichen Frage: Warum zum Teufel schreibst du nicht endlich weiter? Tja, einfach gesagt? Ich habe keine Lust. Zeit hätte ich ja genug, die Wiederbelebung des Blogs sollte das beweisen, aber mir fehlt der Elan die Figuren wieder zum Leben zu erwecken, mir neue Handlungen auszudenken und Orte, die in meinem Kopf sehr nebulöse Gestalt haben in Worte zu pressen. Es gibt da Entwicklungen, die möglicherweise zu mehr von der Akitas und ihrer Crew führen könnten, aber definitiv nicht in absehbarer Zeit. Zumal ich mit den ersten drei Teilen ... na nicht unzufrieden bin, aber inzwischen würde ich einiges anders machen. Beispielsweise Charaktere ein wenig bis viel verändern. Bei den Zwillingen oder dem Maschinisten hätte ich jedem anderen Flachheit oder fast schon Abziehbildcharakter vorgeworfen!
Ich muss die Fans also enttäuschen: es wird in absehbarer Zeit keine Fortsetzung geben. Gestorben ist das Projekt deswegen aber nicht!
PS: Den alten (und neuen) Fans lege ich die Teile Eins, Zwei und Drei, sowie die Einzelepisode ans Herz, ebenso wie 2274, was auch immer da grade passiert. Da brodelt es nämlich!
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Dienstag, 11. Juni 2013
Zur Akitas-Frage
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Madse
um
07:00
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Labels: Akitas, Geschrieben
Donnerstag, 6. Juni 2013
Umbauarbeiten
| Helmpflicht! (http://de.123rf.com/photo_14658977_beherrschte-zeichen-sicherheitszeichen-piktogramm-arbeitssicherheit-schild-kopf-und-augenschutz.html) |
Ich bastele derzeit etwas am Layout. Ziel ist es, das Archiv, die Labels und gegebenenfalls auch den Autorenkram in untergeordnete Seiten verschwinden zu lassen. Also nicht wundern, wenn hier immer mal wieder Gadgeds an ungewöhnlichen Orten auftauchen und wieder verschwinden.
geschwaetzt von
Madse
um
11:39
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Dienstag, 4. Juni 2013
Euro Hawk und LUNA
SpOn berichtet (und viele Andere greifen es auf), dass 2004 eine Drohne EMT LUNA fast einen Passagier-Airbus gerammt und damit fast aus der Luft geholt hat. Ich möchte nur einen kleinen Vergleich anstellen und zeigen, wie unterschiedlich groß beide Drohnenmuster sind:
| LUNA (von Brenda Benner, U.S. Army (http://www.eucom.mil; exact image source) [Public domain], via Wikimedia) |
| Global Hawk (Commonsvon United States Air Force photo by Master Sergeant Jason Tudor[Für die Lizenz, siehe], via Wikimedia Commons) |
Ist es also glaubhaft, dass die kleine, grade mal 4.17m Breite Luna einen Airbus hätte so schwer beschädigen können, dass er sofort und unaufhaltsam abstürzt? Okay, in der Sache liesse ich ja noch mit mir reden. Nur hinkt der Vergleich mit dem Euro Hawk, bin ich der Meinung. Nur weil die kleine, handgesteuerte LUNA fast einen Zusammenstoß in der Luft hatte, ist das ein Beweis dafür, dass der um einiges größere (Spannweite 14.50m) nicht in den Luftraum über Deutschland gehört, weil da ja auch nur irgendein Typ in nem Kontrollzentrum sitzt und nen Steuerknüppel befummelt? Ein an den Haaren herbeigezogener Vergleich.
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Madse
um
07:20
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Labels: Bundeswehr
Freitag, 31. Mai 2013
Das Versprechen
Ich habe Zeit.
Ich habe genug Themen.
Ich habe Jahre aufzuarbeiten.
Ich habe eine Idee für ein Spiel.
Dieses Ratespiel könnte einen wirklich, echten, geldwerten Preis generieren. Doch das hängt von der Resonanz ab. Je mehr Teilnehmer sich finden, desto mehr Konkurrenz entsteht, desto größer ist der Antrieb wirklich schnell und gut zu sein.
Ich muss für mein Studium sowieso viel Text produzieren, ergo muss ich auch wieder ins Schreiben reinkommen.
Ich habe mit einem Laptop, einem Netbook und einem Handy mit vollwertiger qwertz-Tastatur genug Technik, um die "Ich hatte ja nichts zum Bloggen"-Argumentation völlig aus den Angeln zu hebeln.
Aus diesen Gründen verspreche ich den Lesern dieses Blogs hiermit jede Woche mindestens einen inhaltlichen oder als Ausgleich drei als solche zu bezeichnende Bullshit-Posts. Ihr kennt den Typ vom letzten Jahr. Ich erwarte im Gegenzug von euch, dass ihr nach Gutdünken ab Mitte der Woche (inklusive Wochenende) gerne mal nachfragt, wo denn der nächste Beitrag bleibt.
Das sollte dazu führen, dass hier wieder Leben in die Bude kommt, zudem ist der projektierte Ausstoß an Inhalt dann noch größer als er je sein sollte (früher hatte ich mir 2 Posts als Monatsmindesmaß gesetzt, was ich im Schnitt in den ersten Jahren auch eingehalten habe).
Seid ihr damit einverstanden? Ist das vielleicht zuviel Content nach so langem Nichts-Tun? Geht das eurer Erfahrung nach vielleicht schief?
Versuchen werde ich es trotzdem.
Die Regeln/Vorschriften dieses Versprechens sind bewusst so schwammig formuliert. Wie beispielsweise in der polnischen 'kleinen' Verfassung von 1992 ermöglicht das im Ernstfall den Akteuren viel mehr Freiraum. In diesem Fall bin das einerseits ich, andererseits seid das auch ihr! Meiner Auffassung nach lebt jeder Blog wie Mobbing vom Mitmachen. Schliesslich bräuchte ich nichts ins Internet schreiben, wenn ich nicht wollte, dass es jemand liest. Ich will auch immer einen Gedankenaustausch, aber mit Leuten, die ich nicht jeden Tag sehe, die nicht zu der statistisch gleichen Gruppe gehören wie ich (gemeint sind meine Kameraden hier). Überspitzt gesagt will ich auch Zustimmung aus anderen Milieus.
Die Regeln sind des Weiteren schwammig, weil ich mir noch nicht sicher bin, wieviel Inhalt ich in jeden Post packen kann und will. So kann ich aber Inhalte recht einfach auf mehrere Posts strecken, wenn ich Serien beginne oder Posts teile. So umgehe ich zwar gewissermassen den mir selbst gesetzten Anspruch, jedes Mal was Neues zu produzieren, aber anderseits komme ich so auf den Output, den ich erzielen will. Wobei ich trotzdem eine recht klare Vorstellung davon habe, was der Qualität der Abteilung entspricht und was nicht. Nur weil ich die Quantität erhöhe, darf die Qualität darunter nicht leiden! Einen gewissen Anspruch will und muss ich mir selbst gegenüber erhalten.
Je mehr ich produziere, desto mehr kann ich ausprobieren, das gesamte Spektrum von hochwissenschaftlich (was durchaus vorkommen kann, wenn ich mich wiedermal auf ein Essay, ein Referat oder eine einfache Diskussion vorbereite oder mitten in einer Hausarbeit stecke) bis polemisch (es ist doch immer wieder schön in der Halbanonymität des Internet rumzupöbeln) abgrasen.
Es dürften alte Serien wiederbelebt werden, wie beispielsweise die der Musik- und Spielereviews. Eher unwarscheinlich ist die Weiterführung von Akitas. Dazu aber in einem eigenen Post mal mehr.
Ich muss meine Fähigkeiten insgesamt verbessern. Mir ist meine Unfähigkeit einen guten Schluss für einen Post zu verfassen aufgefallen. Genauso sind meine Formulierungen nicht mehr so schön wie früher, bzw gehen mir bestimmte Sätze nicht mehr so leicht vom Kopf auf den Bildschirm. Ich sollte mir also zuerst angewöhnen, einen guten Schluss für meine Posts zu finden. Probier ich doch gleich mal:
Ich habe hier etwas versprochen. Wer mich gut kennt, weiss dass auf meine Versprechen Verlass ist. Ich habe einen Ausblick gegeben, versucht meine Absichten klar zu machen. Ich freu mich drauf. Das wird anstrengend, aber lohnend. Ich hoffe ihr seid dabei!
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Madse
um
06:00
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Labels: Blogger, Tiefsinnig
Mittwoch, 29. Mai 2013
Kurz was zur Leserschaft
Hoffentlich bleibt es wirklich bei "kurz"...
Mir ist grad beim runterscrollen einerseits aufgefallen, dass man auf der ersten Seite alle Posts von diesem Jahr sehen kann. Wenn man jetzt aufs Datum schaut...
Aber zur Leserschaft: Ich habe da dieses "Mitglieder"-Gadged/Plugin/Wasauchimmer. Da stehen (Moment, ich schau eben nach) ... 35 drin. Einen Grossteil davon kenne ich nicht aus einem Kommentar! Meine echten Stammkunden kann ich aus dem Gedächtnis aufzählen, weiss worüber sie meistens schreiben, wann sie das tun und wo sie das tun. Einige davon kenne ich persönlich. Habt ihr das auch? Steht euer Account auch bei einigen Blogs in diesen "Mitglieder"-Listen, die ihr nie lest? Das ist bei mir glaube ich der Fall... Da sollte ich mal aussortieren.
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Madse
um
12:00
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Labels: Blogger, semi-Tiefsinnig
Sonntag, 26. Mai 2013
Aufreger
In Oklahoma sterben aufgrund eines völlig überraschend und unnatürlich auftretenden Tornados 24 Menschen, 230 werden verletzt. Viele Häuser sind zerstört, Menschen finanziell ruiniert, die Medien berichten in jeder Nachrichtensendung minutenlang, auch mit Reportern vor Ort und Sprechern vor riesigen Videowänden. 24 tot. 230 verletzt.So sollte letzte Woche ein Post beginnen. Doch wie so oft kam mir vor dem Vollenden noch das unmittelbarere Leben in die Quere und am nächsten Tag war der Spuk schon fast wieder vorbei, ich hatte zu lange gewartet, gezögert, meine Chance für den richtigen Einschlag war schlicht vorbei.
...
SAGTMALSINDDIEMEDIENVÖLLIGBESCHEUERT?
In Syrien sterben in jeder einzelnen Stunde des Tages mehr Menschen! Mehr Häuser, Straßen, Versorgungsinfrastruktur wird zerstört! Jeden Tag! 70000 - SIEBZIGTAUSEND! - Tode in den letzten 2 Jahren! Was macht der Durchschnittsnachrichtenredaktuer? Zuckt mit den Schultern, schreibt im besten Falle noch eine kurze Meldung für die Ramsch-Sammelspalte auf der letzten Politikseite, meistens sogar nur als Nebensatz in der Bekanntmachung, dass sich Assad nach 2 Jahren Krieg gegen Volk, Rebellen und allerlei verschiedenen außenpolitisch motivierten Kämpfergruppen vom Ausland bedroht fühlt!
Siebzigtausend! Das ist etwa soviel wie jeweils die gesamte Einwohnerzahl von Celle, Bamberg oder Brandenburg an der Havel! Man stelle sich vor, in Deutschland wird innerhalb von 2 Jahren eine ganze Stadt ausgerottet und keine weiss so richtig; warum und durch wen.
Trotzdem nehme ich das jetzt als Aufhänger für einen neuen Post, einfach weil ich wiedermal damit unzufrieden bin, was hier los ist. Ich bin militanter Student, ich habe also viel mehr Zeit als noch zu Schulzeiten. Trotzdem ist hier so wenig los wie noch nie. Ich frage mich immer wieder, warum die Leser, die noch geblieben sind, nicht schon längst verschwunden sind. Ich für meinen Teil hätte diesen Blog als Leser schon lange aufgegeben. Womit ich nicht sagen will, dass ich es nicht unglaublich toll von euch finde, dass ihr immer noch da seid und auch diesen Post wieder kommentieren werdet. Ich mag und schätze euch sehr! Vielleicht vertraue ich auch darauf, dass ihr mich verstehen könnt, bei dem ein oder anderen ist es auch ruhiger geworden.
Genug davon.
Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass es fantastisch einfach geworden ist, die Medien zu bashen. Erst regt sich alles über das eine oder andere Thema auf, dann verschwindet es wieder. Völlig und endgültig. Oder weiss jemand, wie es in Fukushima aussieht? Nein, dann vielleicht was aktuelleres, was auch näher an uns dran ist: Zypern. Wie, weiss auch keiner? Dann vielleicht den aktuellen Stand im Zschäpe-Prozess? Hmmm....
Zu allen oben genannten Themen bin ich warscheinlich genauso ahnunglos wie ihr (ohne entsprechende Recherche jedenfalls). Speziell Fukushima hat mich interessiert, also habe ich mich Anfang des Jahres auf die Suche nach ein paar Fakten gemacht. Nichts zu finden in deutschen Medien. Englischsprachige ergaben auch keine Treffer. Was die Japaner dazu schreiben, verstehe ich leider nicht. Aber mehr als vielleich einmal die Woche eine kleine Spalte im Lokalteil wirds wohl auch da nicht mehr sein.
Was also tun? Sich nur noch mit speziellen Themen auseinandersetzen? Dann geht ganz schnell der Blick auf den Rest der Welt verloren. Fachidiot kann ja auch nicht das Ziel sein. Mein Vorschlag an die Medien wäre: überlegter und breiter zu berichten. Nicht für jeden grade passierten Scheiss so intensive Berichterstattung aufziehen, dass ich nach 20 Minuten den Text der Vor-Ort-Reporterin mitsprechen kann. Wenn ich nicht 14 von 15 Minuten meines Nachrichtenslots für die Frisur und Lippenstiftfarbe der Angeklagten verschwende, bleibt mir Zeit über mehr zu berichten. Ich kann auch in 15 Minuten, abzüglich Wetterbericht einen guten Überblick über das Weltgeschehen bringen. Wer an einer Meldung ganz besonders interessiert ist, nutzt sowieso von Nachrichtenredaktionen eingerichtete Spezialseiten oder ist (wie ich bei allen Bundeswehr-bezogenen Themen) sowieso besser und früher informiert als die Breitenmedien.
Wie haltet ihr das? Habt ihr die Fernsehnachrichten aufgegeben und informiert euch übers Internet? Ist euch das egal (wovon ich nicht ausgehe) und ihr pfeift auf Berichterstattung?
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Madse
um
22:06
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Labels: Blogger, Geschwaetz, Politik, Student Madse, Tiefsinnig
Mittwoch, 3. April 2013
Ist die Zeit der Blogger womöglich vorbei!?
Die Frage stellt der Imperator in seinem Kommentar auf den letzten Post. Ich möchte meiner Antwort darauf einen eigenen Post gönnen.
Meine Erwiderung ist ein definitives Jein.
Der Blog als Privatvergnügen, als eher anonymes Tagebuch hat ausgedient. Blogger sind ja schon immer gekommen und gegangen, das ist völlig normal. Aber in den letzten Jahren sind immer weniger gegangen und immer mehr Blogs eingeschlafen. Einige haben sich auch weiterentwickelt, haben sogenannte 'neue Formate' entdeckt. Nicht immer mit Erfolg. Andere sind zu Youtube abgewandert, als die Sache mit den Vlogs steil nach oben ging. Bis sich herauskristallisiert hat, wer richtig viel Zeit investieren kann und will, denn das technische und inhaltliche Niveau stieg doch schnell und stark. Da ist so mancher auf der Strecke geblieben. Ein paar der Gruppenprojekte aus meiner Abizeit haben es auch nicht sehr lange geschafft, obwohl da viele kreative Leute dabei waren. Denen ist dann aber der Lebenswandel vom Abitur zum Studium, FöJ/FsJ oder Ausbildung/Arbeitsleben zum Verhängnis geworden.
Nun aber zu dem "Nein, die Zeit von Blogger ist nicht vorbei"-Teil meiner Antwort. Obwohl die Argumentation jetzt eher einen Haken schlägt. Also:
Viele haben etwas zu sagen. Den meisten reichen dafür aber Twitter, tumblr und Facebook. Insbesondere letzteres, weil ich bei Facebook alle Medien teilen kann, seien es nun Bilder, Videos oder Texte. Außerdem habe ich bei der Seite mit dem schlichten Design ein sehr direktes Feedback und bin überall hin vernetzt. Das ist ja bei Blogger nicht der Fall. Hier muss ich mich als neuer Blogger oder wenn ich aus einer längeren Pause komme erst mal wieder bemerkbar machen. Ich muss für Bekanntheit sorgen. Wenn ich bei Facebook viele Freunde habe, fällt das weg, da sehen ad hoc viele Leute, was ich von mit gebe. Dafür ist die Reaktion schwerer unter Kontrolle zu bringen als bei Blogger, wo man noch dazu wesentlich besser anonymisieren kann. So weiss ich von Prophet beispielsweise nicht mehr, als dass er männlich ist, in der IT-Branche arbeitet, dass er Graphic Novels und Comics liest und welche Musik er hört. (Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege).
Aber zurück zu denen, welchen Twitter, tumblr und Facebook nicht reichen. Die jenigen, die schonmal die eine oder andere Seite vollschreiben können mit ihrer Meinung, ihren Geschichten, Gedichten und Erlebnissen. Die gehen immer noch zu Blogger. Das sind meiner Meinung nach diejenigen, welche sich bewusst vernetzen und andere Blogs suchen, die ihnen thematisch passen und gefallen. Daraus bilden sich durchaus auch Freundschaften im 'echten Leben'.
In diese Kategorie fallen auch viele Hobby-Journalisten. Oder überhaupt Leute die viel Zeit auf ein Hobby verwenden, wie die vielen Tabletop-Blogs beweisen, die neu in meinem RSS-Reader sind.
Also nochmal: Die Zeit für Blogger ist nicht vorbei. Die Zeiten haben sich geändert. Wer bloggt hat wirklich was zu sagen. Subjektiv...
geschwaetzt von
Madse
um
10:59
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Labels: Blogger, Geschwaetz, Tiefsinnig
Dienstag, 2. April 2013
... und dann lange nichts
Wie kann es denn sein, dass sich hier seit fast 2 Monaten nichts getan hat?
Es ist wie verhext: ich habe wie schon seit Jahren genug Ideen, aber genauso lange fehlen Inspiration und Antrieb. Anfang des Jahres hatte ich ne - imho - coole Idee für ein Spiel, aber dafür fehlt es warscheinlich auch an Teilnehmern, schliesslich wird das hier schon kaum noch jemand lesen. Ich wäre jedenfalls als Leser schon lange abgewandert.
Mal sehen wie es weitergeht.
geschwaetzt von
Madse
um
18:37
7
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Labels: Blogger, semi-Tiefsinnig
