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Sonntag, 21. März 2010

Meldung aus Moskau

In Moskau ist es kalt. Sehr kalt, windig und irgendwann sind alle Fenster der grossen Bibliothek kaputt gegangen. Also ziehts hier drin wie Hechtsuppe. Finster ist es und dann beschlaegt mir auch andauernd die Gasmaske. Den einen von den Kerlen, die mit mir hier reingegangen sind, wurde von einem gefluegelten Moster angefallen und der Andere hat ihn zur Polis zurueckgebracht. Ich bin also noch dazu vollkommen alleine hier din.
Naja, so allein wie man heutzutage in Moskaus grosser Bibliothek sein kann, mit Tentakeln, die von der Decke haengen, den gefluegelten Daemonen und den Bibliothekaren. Letztere sind echt hart. Sehen aus wie grosse Gorillas, verdammt aggressiv und stinken tun die auch noch!
Aber der Gestank ist nicht das schlimmste. Mir ist in meinem ganzen Leben noch nichts begegnet, was so dermassen viel aushalten kann. Selbst der Panzer der Faschisten war schneller zerstoert, als Einer von denen zu Boden geht. Nichtmal ein 40-Schuss Magazin mit dreckiger Mun aus meiner AK2012 direkt in den Kopf haelt die auf! Okay, wenn ich mit meiner vollautomatischen Schrotflinte auf PointBlank nachhelfe, komme ich dran vorbei, aber fuer die ist mir schon vor laengerer Zeit die Munition ausgegangen.
Jetzt stehen nur noch mein 6-schuessiger Revolver Kaliber 0.44 und meine Ausdauer ( "Rennen, rennen, rennen!" ) zwischen den Bewachern des Wissens und meinem Leben.
Aber wenn ich an das Schicksal meiner Freunde von der WDNCh denke, wenn ich es nicht schaffe....
Kommt nur, kommt!

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