--- Meinungen, Berichte und Sinnloses aus meinem Nachrichtenbunker in der regnerischen Hansestadt ---

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Donnerstag, 11. Juni 2009

Seltsamer Zustand

Heute ist ein seltsamer Tag. Vielleicht ist heute aber auch kein seltsamer Tag, vielleicht bin ich heute einfach seltsam(er als sonst). Das Wetter war beschissen, ich bin nass geworden. Ich hab einen Test in Sport lachend (!) in den Sand gesetzt. Aber ich hab heute auch ne klasse Note in Russisch bekommen. Ich bin gut drauf, gleichzeitig aber auch nicht, bin beschwingt, aber gleichzeitig koche ich vor Wut. Englisch und Geo waren eigentlich ganz okay ( Nochmal ein fettes Danke an Phil, der nicht nur Kaffee sondern auch ne extra Tasse fuer mich mitgebracht hat ). Sport war wie gesagt einfach nur lustig, oder hab ihr schonmal bei nem nicht-Multiple-Choice-Test geraten? Ich glaube, da hab ich bei 4 vollkommen unterschiedlichen Aufgaben immer das Gleiche geschrieben. Ich verstehe mich grade selbst nicht, normalerweise bin ich nach einem solchen Tag immer absolut scheisse und destruktiv drauf. Aber nicht heute! Ich bin voller Energie, vor mir blubberten grade die apokalyptischen Reiter und jetzt Destruction durch die Boxen und hab eigentlich keinen Bock gleich inner Sauna zu chillen. Andererseits aber doch...

Ich raff mich heute einfach nich!

PS: Die Umfrage entwickelt sich in eine vollkommen unerwartete Richtung!

Dienstag, 9. Juni 2009

Akitas - 2 - Anflug

1 - Abflug

Nerviges Ticken weckte Stavros aus seinem dösigen Schlaf. Er war Kapitän und sein Schiff flog auf der gefährlichsten Route im Sonnensystem, da konnte er sich richtigen, echten, erholenden Schlaf nicht leisten. Das Ticken konnte nur eins bedeuten: Man verlangte nach ihm auf der Brücke. Also rollte er sich aus seiner Koje, schnappte sich seine geliebten Hecutor und machte sich auf den Weg. Es war nicht weit, schließlich lag seine Kajüte gleich hinter der Brücke der Akitas, gegenüber der Kajüte von Derrik, dem Piloten. Dahinter schlossen sich die Räume der anderen Besatzungsmitglieder an.
Eigentlich war es still auf seinem Schiff, die anderen schliefen wahrscheinlich. Bis auf Harlon. Trotz der speziellen Geräuschdämmung seiner Kajüte konnte Stavros die laute Musik seines Waffenspezialisten hören. Bei der nächsten Gelegenheit würde er Bure beauftragen, die Dämmung zu erweitern, denn obwohl durch diese Maßnahme zur Sicherung der Ruhe des Restes der Besatzung seine Kajüte kleiner wurde, wollte Harlon nicht auf das lautstarke Hören von Musik verzichten.
Einige Schritte und ein herzhaftes Gähnen später stand er auf der Brücke seines ehemaligen Typ 223. Das Gesicht Derriks wurde nur durch den Widerschein einiger Monitore erhellt. Stark zeichneten sich einzelne Barthaare und Falten darauf ab, er sah von der Seite betrachtet wirklich alt aus. Mit versteinertem Gesicht deutete er wortlos auf einen der Monitore. Noch nicht vollständig funktionsfähig, brauchte Stavros einen Moment, bis er aus der Anzeige schlau wurde: erst sah er nur ein blaues Dreieck mit zwei nach innen geschwungenen Seiten - das taktische Zeichen für die Akitas - und ein größeres rotes Dreieck in einem Feld aus unterschiedlich großen hellgrauen Punkten. An einer gestrichelten Linie, welche zwischen den beiden Dreiecken verlief, flackerten mehrere Zahlen. Dann begriff er, was er sah: die Akitas war schon im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und flog direkt auf ein feindliches Schiff zu. Die Zahlen neben der projizierten Bahn sagten ihm, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis die Akitas entdeckt werden würde.
Schnell fasste er einen Entschluss. " Bring uns hinter den großen Asteroiden da und schalte die Triebwerke ab. Ich wecke die andern. " Derrik grinste breit und hieb nur kurz auf eine Taste ein; " Kurs berechnet und gesetzt, Kapitän. Du bist so berechenbar! " Ganz Recht hatte Derrik mit dieser Behauptung zwar nicht, doch war es die logischste Handlung, die Stavros einfiel. Statt einer Antwort schickte er einen Weckruf an die Besatzung. Alle sollten sich fertig machen und in die Messe begeben. ' Schema Stillschweigen ', sagte allen, dass sie sich so ruhig wie möglich verhalten mussten. Mehr aus Gewohnheit als aus Notwendigkeit schaltete er die Gefechtsbeleuchtung des Schiffes ein. Damit erloschen alle externen Lichtquellen und intern gingen Leuchten an, die das gesamte Innere in blutrotes Licht tauchten. Obwohl er es schon oft gesehen hatte, trieb ihm der Anblick der blutroten Brücke der Akitas immer noch das Adrenalin durch die Adern.
Dickes, schweres Licht floss hinter den Monitoren über den Sichtscheiben der Akitas hervor, über die halbrunde Bedieneinheit ganz vorn im Bug und erhellte die Tastenfelder und Schalter, die ihnen die volle Kontrolle über das Schiff gestatteten. Nebeneinander standen die beiden Kommandosessel davor, der rechte besetzt von Derrik, während der Linke für Stavros vorgesehen war. Doch benutzte er diesen nur selten, schließlich ließ sich die Kommunikationsanlage auch im Stehen bedienen und fürs Fliegen war Derrik zuständig. Hinter den Kommandosesseln befanden sich noch mehr Stationen, eine für die Hauptbewaffnung und eine Sensorstation, die auch zur Gefechtskoordinierung mit den Shuttles benutzt werden konnte und auch benutzt wurde.
"Los komm! ", sagte Stavros zu seinem Piloten. Die anderen warteten sicher schon in der Messe. Der kurze Gang an den Besatzungskajüten vorbei, brachte die beiden schweigenden Männer dorthin, wo sich die restliche Besatzung schon versammelt hatte. Harlon stand mit verschränkten Armen neben dem Schott. Bure stand in verdrecktem Overall im Durchgang zum Maschinenraum, wahrscheinlich hatte er eine Nachtschicht eingelegt. Oder war nur wieder mal zu faul gewesen, in seine Kajüte zu gehen. Mit vorwurfsvollem Blick und einem langen Bademantel bekleidet stand Moira neben der Kochecke, in der Klara grade zu Gange war. Möglicherweise Kaffee für die müden Augen. Die beiden Zwillinge saßen am Tisch in der Mitte des Raumes. Romeo blickte auf, als sie eintraten, Callypso war schon wieder eingepennt. Als Romeo das bemerkte, zog er seinem Bruder den Arm weg, auf den der seinen Kopf gestützt hatte. Mit einem lauten *plonk* schlug Callypsos Kopf auf den Tisch. Er schreckte hoch, begriff die Situation, nuschelte eine Entschuldigung und rieb sich die Stirn. Seinen Bruder bedachte er mit einem eisigen Blick. Bis auf Harlon mussten alle unwillkürlich grinsen.
"Also, warum scheuchst du uns jetzt alle auf, Kapitän?", fragte Moira, sich den dünnen Bademantel noch enger um den schlanken Körper ziehend. Sie nahm von Klara eine Tasse entgegen, setzte sich dann zu den Zwillingen an den Tisch und zog die nackten Füße mit auf den Stuhl. Stavros setzte zu einer Erklärung an, wurde jedoch durch Derrik unterbrochen: " Ich habe ein feindliches Schiff bemerkt, und jetzt verstecken wir uns erstmal hinter einem Asteroiden. Vorschläge? " " Danke, Kapitän Derrik! ", sagte Stavros. Alles grinste wieder. " Also, Vorschläge? ", fragte Stavros. " Schema Rage. " " Nein Harlon, wir werden nicht die Shuttles abkoppeln und mit blitzenden Kanonen auf Die zufliegen. So kommen wir keine zwei Klicks weit", sagte Stavros. Harlon grummelte. " Am besten halten wir uns so lange wie möglich an den Asteroiden und versuchen so an dem 'feindlichen Schiff' vorbeizukommen", sagte Moira in ihre Kaffeetasse. " Was heißt eigentlich 'feindliches Schiff' genau? ", wollte sie dann wissen. Alle sahen Stavros fragend an, doch der blickte zu seinem Piloten.
Derrik antwortete: " Die Fei Lung. Scheint mir ne seltsame Mischung aus mehreren mittleren Frachtern und nem Asteroidenernter zu sein. " Harlon verschwand durch das Schott zur Brücke. Stavros dachte sich nichts weiter dabei, er sann immer noch über die beste Taktik nach, sein Schiff und die Besatzung und natürlich auch seinen Arsch zu schützen.
Nach eine Weile, in der Callypso schon wieder leise vor sich hin schnarchte und Moira hin und wieder verträumt vor sich hinstarrend ihren an ihrem Kaffee nippte, sagte er: " Wir machens so. Wie du vorgeschlagen hast, Moira. " Verwirrt blickte sie auf. " Ich... äh... Ach so. Ja natürlich machen wir das so! " Sie grinste breit. Stavros grinste breit zurück. " Weitermachen! ", befahl er. Die Besatzung verstreute sich wieder, nur Callypso wurde schlafend am Tisch zurückgelassen und Moira folgte Stavros auf die Brücke.
Dort trafen sie auf Derrik und Harlon, wobei der hünenhafte Schütze der Akitas unüblicherweise auf dem Sensorenplatz saß. Moiras Gesichtsausdruck bildete ein Fragezeichen, schließlich war die Waffenstation sein Platz. Einleitungslos sagte Harlon: " Dieses Ding besteht wirklich aus drei mittleren Frachtschiffen, eins davon Konsortium, die anderen beiden sind asiatische Modelle. Oder besser waren. Die beiden Klauen am Bug sind eindeutig von einem Rohstoffsammler. Offensichtlich ist die Fei Lung nicht von irgendwelchen dahergelaufenen Piraten gebaut worden, die Brücke und Steuerrungsmodule für die Klauen befinden sich nämlich in dem kleinen asiatischen Frachter an der Unterseite. Wahrscheinlich können die das Ding auch fernsteuern. " Stavros wunderte sich über diese ungewöhnlich lange Ausführung Harlons, fehlten doch die wichtigsten Angaben wie Besatzung, Anzahl der Shuttles, Bewaffnung und Gefahrenpotenzial. Als könne er Gedanken lesen ratterte Harlon diese Angaben dann doch noch herunter:
" Besatzung zwischen zwanzig und vierzig, mindestens drei Shuttles, das Kommandoschiff nicht mitgezählt, fünf sichtbare Massebeschleuniger vom Konsortium, Gefahrenpotenzial je nach Aggressivität des Kapitäns, wahrscheinlich sehr hoch. "
" Sie sieht aus wie eine Krabbe ", entfuhr es Moira. " Stimmt. Sorgen wir dafür, dass sie die Akitas nicht in die Klauen bekommt und auseinander nimmt! ", entgegnete Stavros.
Bald darauf traf die Akitas auf den Asteroiden. Derrik steuerte sie ganz nah an den Asteroiden, passte die Bahn an und schaltete dann die Triebwerke ab. Langsam drehten sie sich mit dem Gesteinsbrocken im All. Die Männer auf der Brücke waren angespannt und warteten. Stavros starrte auf den Bildschirm, auf dem die vermutliche Position der Fei Lung angezeigt wurde. Derrik sah suchend aus den Brückenfenstern, während Harlon irgendwelche Datenbanken durchforstete, vielleicht auf der Suche nach Informationen über die einzelnen Teile des Schiffes. Moira ließ sie zusammenfahren, indem sie sagte: " Scheiße, is das auf einmal kalt hier! Hättest du nicht wenigstens die Heizung anlassen können Derrik? " Harlon schnaubte nur, doch Stavros und Derrik drehten sich beide zu ihr um, sie stand immer noch in Bademantel und barfuß auf dem Stahlboden der Brücke. Sie trippelte von einem Fuß auf den anderen und hätte Derrik keine Ohren gehabt, hätte er ihm Kreis über die Reaktion von Moiras Körper auf die Kälte gegrinst. " Los scher dich in deine Kajüte und zieh dir was an, bevor wir an seinem Sabber ertrinken! " sagte Stavros leise. Doch statt sich von der Brücke zu bewegen, deutete Moira auf den Hauptbildschirm und rief: " Schaut doch! "
" Ach verdammte Scheiße, die haben uns gefunden! ", fluchte Derrik und warf die Triebwerke an. Urplötzlich waren auf dem Schirm zwei kleine rote Dreiecke aufgetaucht. Als der Pilot die Akitas von dem Asteroiden lösen wollte, befahl Stavros: " Lass das! Die haben uns in der Zange. " " Harlon blickte von der Sensorenstation auf und sagte: " Funkspruch. Wir sollen das Schiff aufgeben, dann wird uns nichts passieren. Die Arschlöcher wollen bloß, dass wir bei ner Flucht nix kaputtmachen. So was mindert den Wert."
" Na den Wert sollen sie sich erkämpfen! ", brüllte Stavros hasserfüllt, " Ich lass mir doch mein Schiff nicht von solchen Bastarden klauen und verscheuern! Los alle zu den Waffen. Die bekommen von mir einen heißen Empfang! "

Sonntag, 7. Juni 2009

Schiffspost

Puh. Bin geschafft, habe bis grade am dritten Teil von Akitas geschrieben. Jetz heisst es nur noch Korrekturlesen ( Freiwillige vor, ihr duerft mich ruhig komplett auseinandernehmen :-D ), Ueberarbeiten und vielleicht ein bisschen anders zusammenstellen, dann steht der Veroeffentlichung von Akitas Teil 2 und 3 - Anflug und Angriff - nichts mehr im Wege.

Samstag, 6. Juni 2009

Eine Frage des Geschmacks

Diesmal hab ich nur ne kleine Umfrage ( weil ja bald ( hoffentlich ) das neue Aliens vs. Predator Game kommt ) und ein paar Impressionen aus meinem Denkzentrum.

Newsticker ( wie in letzter zeit bei einigen vorwiegend weiblichen Bloggern gesehen ) find ich doof. Hat was von Arme-Leute-Bloggen, nach dem Motto: "da habt ihr ein paar Brocken jetz findet euch was zusammen". Ein bisschen Anspruch darf man doch beim Bloggen schon verlangen, wenigstens ausformulierte Gedanken!

Call of Pripyat kann ausgezeichnet werden. Zurueck zu den Staerken des ersten Teils: Suchen, Finden, Erkunden, Bedrohungen ausschalten. Dass die Helme nicht mehr zum Anzug gehoeren, mag sich als sinnvoll herausstellen, muss aber nicht. Die Quickslots und ( endlich ) die Moeglichkeite 2 Langwaffen auszuruesten gefallen mir bisher von dem was angekuendigt wurde am besten.

Unser Schuljahr geht zu Ende. Merkt man ( ich ) konkret daran, dass immer mehr freie Tage auftreten und scheinbar nichtmehr allzuviel Wert auf Vertretungsstunden gelegt wird. Zeugnis ick hoer dir trapsen! *schauder*

Frueh und Abends bin ich am kreativsten. Warscheinlich weil ich da meistens den Kopf zum kreativ Sein frei hab und mich nicht mit was Anderem rumschlage.

Vor ein paar Wochen gehoert: " Muss ich ma bei Wiki nachschlagen ". 'Nachschlagen'! Beim Barte des Abteilungsleiters, sind wir wirklich schon so weit, dass Wikipedia als Nachschlagewerk gilt?

Haben vielleicht schon einige bemerkt; ich hab in letzter Zeit oefters Probleme mit dem richtigen Schreiben des Wortes 'Ich'. Obwohl ja meine Posts und Kommentare vor Egoismus tropfen wie die Maeuler des Aliens vor Sabber, bekomm ichs oft nicht auf die Reihe die Buchstaben I C und H in der richtigen Reigenfolge zu tippen. Selbst bei 'Nicht' oder 'mich' passiert mir das!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Life - The game Pt. 10

Heute: Kindertagsverunstaltung
Es ward wieder ein gar langweiliger Tag fuer unseren heldenhaften Helden der Heldenhaftigkeit. Aufgrund uralter und nicht erklaerbarer Traditionen der grauenhaften Instanz von Langeweile und ereignislosem Aufleveln musste die gesamte Mitquestergeneration des heldenhaften Heldens, dessen Geschichte noch in ferner Zukunft an den Feuern des Geschichtenerzaehlens von Geschichtenerzaehlern des Geschichtenerzaehlens erzaehlt werden sollen, eine Veranstaltung fuer die Kindergaerten - spricht Gilden der Spieler im Noobschutz - des Ortes des Ostens, dem Geburts- und ( weiterfuehrenden ) Schulorts des Heldens ausrichten.
Doch beginnen wir mit dem Beginn der Quest des Tages, welche wiederum in aller Fruehe des Morgens begann. Die Auswirkungen von 'zu frueh unterbrochenem Schlaf' straften den Helden mit Mali auf Wachheit. Doch durch viel Erfahrung und die Spezialfaehigkeit 'halbschlafend Kaffee brauen' konnten diese Mali beseitigt werden. Der Fahrer des Heldens, langjaehrigen Lesern der Geschichten des heldenhaften Heldens als verpeilte Person der Deutschquest bekannt,verspaetete sich, sodass es wiederum hiess: Held gegen Zeit. Wie immer siegte die Zeit
( imba! ), doch der Held schaffte es doch rechtzeitig zur Instanz der Kindsbelustigung.
Mehr als lange Weile erwartete den Helden auch nicht. Doch trotz der langen, sehr langen, noch laengeren Weile und graunerregender, doch unter Noobschutz stehenden Spielern gefallenden Musik erfuellte der stoische Held auch diese Quest.

Doch genug der verschachtelten, attributbehafteten Geschichten des Heldens!
Harret der Dinge, die noch kommen moegen!

PS: Bevor sich wieder einige aufregen: Ich fands zwar langweilig, den Kiddies hats aber gefallen. So wurde es mir jedenfalls zugetragen.

Chaos mit System

Da ich heute nicht wirklich was zu bloggen hab, muss ein Link her. Nur gut, dass Fuchsi grade was brauchbares gemacht hat:
Schreibtischordnung!

Das intuitive Organisationstalent

Klasse, Sie sind ein Glückspilz und haben offenbar ein ganz eigenes Ordnungssystem, das nur Sie verstehen – jedenfalls meistens. Was Ihnen an äußerer Ordnung fehlt, muss der Kopf durch innere Ordnung ersetzen. Und das ist ganz schön anstrengend.


Stimmt aber: ich bin von verschiedensten Notizanhaeufungen umgeben: unter bzw vor meinem Monitor liegen weisse Zettel mit den wichtigsten Aufgaben und Notizen. Allerdings nix dringendes. Da liegen beispielsweise Idee fuer Posts, Quittungen fuer noch zu machende Abrechnungen, Dinge die ich nachpruefen will und so weiter. Daneben liegen Dinge die zwar nicht wichtig sind, aber trotzdem nicht allzuweit weg kommen sollten.
Vor mit haengt ne grosse Pinnwand, an der viele Informationen verteilt sind: da haengen stichpunktartig die Tests von Star Wolves und Stalker - Clear Sky, Konto- und Telephonnummern, Sicker, Postkarten ( echte! ), ein Termometer, Zettel auf denen die Tastenbelegung meiner Mausprofile stehen, nochmehr Ideen fuer Posts und Umfragen, Zitate ein paar Bilder aus Israel und eine Packung Akkus. :-D
Die wichtigsten Dinge wie Termine oder so sind in der Aufgabenliste meines Handys - was neben mir liegt - mit Alarm versehen. Da auch noch mehr Ideen fuer Posts und Umfragen. Da faellt mir auf: eigentlich wollte ich heute nen neuen LTG-Post schreiben.... Dann hab ich doch was zu bloggen!

Dienstag, 2. Juni 2009

Akitas - 1 - Abflug

Es folgt der erste Teil meiner Fanfiction zu 2274:

Da lag sie, die Akitas. Im rötlichen Schimmer von Jupiter fand er sie immer noch am Schönsten. Kaptän Stavros betrachtete sie sehr gern von seiner Heimatstation auf Ganymed. Sein Blick folgte den weichen Linien der Akitas. Der Hauptrumpf beschrieb einen leichten Bogen, während die Sichfenster der Brücke unter der weit nach unten gezogenen Panzerung hervorlugten. Der Rumpf war gross genug, um darin Brücke, Quartiere und den Frachtraum unterzubringen. Die Antriebe und die Shuttles waren in den weichen Keilen der Seitensektionen untergebracht. Im Zuge des Umbaus vor ein paar Jahren waren die Sektionen über den Hauptrumpf hinaus verlängert worden, um die neuen Waffensysteme unterzubringen. So war aus dem nicht bewaffneten leichten, aber schnellen Transportschiff Typ 223 seine schnelle, wendige und gefährliche Akitas geworden. Sie war deshalb noch lange kein Kampfschiff, konnte aber die nicht immer legale Fracht gut verteidigen. Seine grösste Waffe scheuchte Stavros immer ein Grinsen über das Gesicht: die Überraschung. Kaum jemand erwartete bei einem Schiff von der Grösse der Akitas 2 Massbeschleuniger und 2 leicht bewaffnete Shuttles.
Jetzt aber dockten sie an der Station über Ganymed, deshalb waren die Waffenpylonen deaktiviert. Sie umschlossen die Landebrücke wie Wachposten. Im roten Licht der Brückenbeleuchtung sah der Kapitän schon seinen Piloten die Startvorbereitungen treffen. Derrik würde von den Neuigkeiten nicht sehr begeistert sein. Stavros hatte alle Spelunken und selbsternannten 'Geschäftsleute' auf Ganymed abgeklappert, aber keiner hatte einen annehmbaren Auftrag. Er hoffte auf Luna oder wenn es selbst da nichts mehr zu tun gab, auf Merkur etwas zu finden.
Das hiess aber, dass sie durch den Asteroidengürtel mussten, dem gefährlichsten Gebiet des Sonnensystems. Dort gab es nicht nur Konsortiumspatroullien, die erst schossen und dann vielleicht Fragen stellten, es war auch das Hauptoperationsgebiet der Piraten. Sie könnten die Reise zu den inneren Planeten recht unangenehm machen, weshalb alle, die es sich leisten konnten lieber einen Umweg in Kauf nahmen und die Asteroiden entweder ober oder unter der Elliptik umflogen. Stavros allerdings konnte es sich diese Spielchen nicht leisten. Ein spannender Flug kam auf ihn und seine Crew zu.
Einen Teil der Crew sammelte er auf seinem weiteren Weg zu den Andockstationen auf: die beiden Zwillinge. Wie so oft gingen sie ihrer Lieblingsbeschäftigung nach, die sie zwar schon mehr als einmal in mittelschwere Probleme gestürtzt hatte, aber trotzdem ab und zu nützlich war. Diesmal schien das Los auf den Betteltrick gefallen zu sein. Dass hiess einer der beiden - meistens Callypso, der Jüngere von beiden ( "Genau 2 Minuten!" ) - musste an einer schlecht einsehbaren und vorzugsweise dunklen Stelle eines Ganges als Bettler verkleidet niederlassen und vorbeikommende Gäste anbetteln und lautstark auf sich aufmerksam machen. So abgelenkt konnte sich Romeo - der andere Zwilling - hinter den ahnungslosen Angebettelten aus dem Dunkel des Ganges schälen und die Reisen um soviel wertvollen Besitz erleichtern, wie er habhaft werden konnte. Stavros konnte diesen Trick aus dem weitgefächerten Sortiment seiner beiden Besatzungsmitglieder am wenigsten leiden, musste doch trotzdem die Ausführung bewundern. Callypso sah aus wie ein Haufen dreckigen Stoffs mit zwei verdreckten Händen, die wie Klauen daraus hervorragten und einem noch verdreckterem und verhärmteren Gesicht aus. Hätte diese Kreatur wandeln können, wäre sie das wandelnde Elend gewesen, doch die Rolle verlangte es, dass der jüngere Zwilling keine Beine mehr besass. Romeo dagegen verschmolz mit dem Schatten, den eine Stützstrebe in dem Gang warf. Hätte der Kapitän nicht gewusst wo er zu suchen hatte, wäre ihm der ältere Zwilling sicher entgangen.
Im Vorbeigehen griff er erst nach dem Stoffhaufen auf dem Boden, was den dazu bewegte " Aaah! Oh danke Fremder, ich kann wieder gehen! Gelobt seien deine Hände! " zu rufen, um dann auf die auf wundersame Weise gewachsenen Beine zu springen und ihm zu folgen. Stavros schmunzelte und sagte leise in die Luft um ihn herum: " Bloss nicht die Rolle fallenlassen, was Callypso? ". " Natürlich nicht, Chef. ", antwortete der 'Bettler' ebenso leise. Dann langte Stavros in die Dunkelheit und zog den anderen Zwilling daraus hervor. Dieser murmelte überrascht: " Woher... ? Ach Mann Chef! " und liess sich dann den Gang entlangziehen.
Nachdem sich beide begannen sich lautstark zu beschweren, dass er ihnen den Fang versaut hätte, sagte er nur völlig ruhig: "Wir müssen nach Innen." Das liess sie beide verstummen, bis sie auf der Akitas waren. Da hatte sich ihre Laune schon wieder gebessert und sie begannen ihren Fischzug nachbesprechungsartig auseinanderzunehmen.
Palavernd liess er die Beiden in der Messe stehen. Auf dem Weg zur Brücke begegnete er Harlon, seinem Waffenspezialisten. Der trug, wie immer, einen schwarzen Kampfanzug ohne jede Markierung oder Abzeichen. Sein, wie immer, versteinertes Gesicht wurde von einem spitzen Kinnbart und langen schwarzen Haare begrenzt. Das liess ihn in den Augen vieler seine Gegner lächerlich erscheinen, denen verging aber das lachen, wenn dieser Hühne anfing zu kämpfen. An ihm war dem Imperium ein hervorragender Soldat verloren gegangen. Doch Kriterien waren Kriterien und oft genug war Stavros froh, dass Harlon auf seiner Seite war. Im Vorbeigehen, was mehr ein Vorbeiquetschen war - die Akitas war kein grosses Schiff und Harlon war nicht nur hoch, sondern auch recht breit - fragte er ihn: " Wo sind die andern ? " Harlon antwortete auf seine übliche kurze Art: " Bure Masch, Moira Phobos, Klara Deimos, Derrik Brücke. " "Gut." Gedanklich arbeitete der Kapitän die Informationen auf: der Chefmechinker der Akitas war im Maschinenraum, die Shuttlemechanikerin in einerm der Shuttels, die Kampfsanitäterin in dem andren und Derrik war, wie er schon auf seinem Hinweg gesehen hatte, auf der Brücke.
" Bereitmachen zum Abflug. Nach Innen... " Harlons Augen begannen zu leuchten, er freute sich auf jeden Kampf. Und mit Piraten hatte er ein besonders 'inniges' Verhältnis.
Damit ging er weiter zur Brücke. Ohne ein Wort der Begrüssung fragte Derrik, der Pilot der Akitas:" Wo solls denn diesmal hingehen, Kapitän? Europa? Io? " "Nein, diesmal nicht, Derrik. Es gibt keine Arbeit für uns auf Ganymed. ", antwortete er. Derrik stöhnte, da ihm die Folgen dieser Aussage klar wurden. " Gut, dann fliegen wir unter der Elliptik.", sagte der stämmige Pilot. " Nein, für solche Spielereien haben wir keine Zeit. Wir müssen so schnell wie möglich zu den inneren Planeten. " Doch Derrik wandte ein, und das hatte Stavros schon erwartet, schliesslich war die Akitas auch sein Zuhause: " Aber das bringt Schiff und Besatzung in viel zu grosse Gefahr! " Das Gespräch nahm genau den Verlauf, mit dem er gerechnet hatte. Deshalb fragte er Derrik: " Wer ist immer noch Kapitän der Akitas? " " Na du natürlich... ", murmelte der Pilot in seinen Vollbart. " Na also. Lass die Gefahren für Schiff und Besatzung mal meine Sorge sein. Nimm Kurs auf Luna. Bitte. " Damit wurde sein erst recht rauer Ton wieder weicher und Derrik musste unwillkürlich grinsen. " Zu Befehl, Herr Kapitän."
Während Derrik schon den Kurs programmierte, fragte er leise: " Und du hast wirklich nichts gekriegt? " Stavros antwortete mit einem Seufzen: " Nein, leider nicht. Ansonsten würdest du jetzt einen anderen Kurs setzen."
Er überzeugte sich vor dem Abflug noch bei der Crew, das Alles abflugbereit war. Nacheinander trafen die Antworten der einzelnen Besatzungsmitglieder ein: Bure meldete wie üblich: " Alles auf Grün, Kapitän. ", Harlon funkte: "Geladen und Bereit.", Moira meldete: " Klara und ich können loslegen." und Romeo antwortete wie immer: " Wir wurden schon bereit geboren, Kapitän." Damit gab er Derrik ein Zeichen und die Andockklammern lösten sich zischend von der Akitas. Derrik drehte die Spitze der Akitas der Sonne zu, die von Ganymed aus nur ein kleiner Leuchtpunkt am Himmel war und startete durch.


PS: Ich habe versucht ( und werde es in Zukunft ), mich so gut wie moeglich an das vom Imperator und Jay geschaffene Universum zu halten, aber um Probleme vorzubeugen und mir vielleicht in bisschen mehr Freiheit einzuraeumen, gilt Akitas ausdruecklich als non-canon.

Montag, 1. Juni 2009

Mein Pfingstwochenende

...ist toll gewesen!
Der DTM-Lauf auf dem Lausitzring war wieder ein grossartiges Erlebnis. Im Fernsehen kann ich mir sowas ja eigentlich nicht anschauen, aber wenn man selber spuert, wie die Tribuene bebt, weil gegenueber ein Rennbolide durch die Boxengasse faehrt, ist das doch was ganz anderes. Ich denk mal, das laesst sich mit nem Grosskonzert vergleichen: ich TV nich schlecht aber live wird es zum Erlebnis deines Lebens. Fazit: hat sich wieder gelohnt, tolles Training/Qualifying/Rennen, lustiges Autogrammejagen, klasse Leute. Das Wetter war nicht ganz so toll, von starkem Regen bis Sonnenschein war alles dabei.

Karosserieteile eines Audi. Prototyp fuer Spritsparmodelle?

Start-Ziel Gerade
Sonnenschein! Lebensspender! Waermequelle!
Mercedes hat dann leider gewonnen...
Die Haupttribuene am Samstag.
Die Haupttribuene am Sonntag :-D

Morgen um 0700 gibts den ersten Teil von Akitas. Habe ich leider letzte Woche nichtmehr geschafft.