--- Meinungen, Berichte und Sinnloses aus meinem Nachrichtenbunker in der regnerischen Hansestadt ---

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Scriptorium

Mittwoch, 28. April 2010

Der gute Wurm

Es gibt nicht nur schlechte Ohrwuermer, die man ausbruellen muss. Es gibt da auch so Sachen wie jenes hier:



Ich hab das Album zwar schon laenger, aber dem von PropheT Geschriebenen habe ich nichts hinzuzufuegen.
Eigentlich nur heute morgen zum Wachwerden gehoert, gings mir weder waehrend der Deutsch-Pruefung ( wo es sich mit Donaukinder von Rammstein gestritten hat ), noch beim Motorradfahren ausm Schaedel. Ersteres lief uebrigens trotz gestriger Zweifel gut, letzteres ohne gestrige Zweifel aber mit heutiger Vorfreude auch.

Zurueck zu Battlefield: Bad Company 2 auf meiner neuesten Errungenschaft: nem 16:9 20" acer Monitor. Breites Sichtfeld rockt!

Dienstag, 27. April 2010

Der Abend davor....

Ist es eine gute Idee, am Abend vor dem Deutsch Abi 3 Stunden am Stück amerikanische Serien zu schauen, wenn man sich irgendwann angewöhnt hat sowas simultan ins ( ja meistens
bessere ) Orginal zu übersetzen?

Griechenland streikt

Was streiken die Griechen eigentlich? Die sollen arbeiten, damit man vielleicht noch retten kann was nicht mehr zu retten ist! Vor noch nicht allzu langer Zeit wären viele Westdeutsche demonstrierend auf die Straße gegangen, nur um den Solidaritätszuschlag abzuschaffen und jetzt zahlen wir unverhältnismäßig mehr Geld an einen Staat, in den die Wenigsten jemals in Urlaub fahren. Was verspricht sich Angela davon den Griechen zu helfen? Rabatt beim nächsten Gyros?
Unser aller Lieblingsminister, der Rollstuhljockey verspricht bei seinem neuesten Einfall wuerde Deutschland sogar noch dazuverdienen. Was er nicht sagt: wenn Griechenland je wieder in der Lage sein sollte, irgendwas zu bezahlen.
Mich regt eigetnlich nicht unbedingt auf, das einem EU-Mitgliedsstaat und Euro-Land geholfen wird, aber das unsere Politiker das Geld ihres Volkes mit einer Kaltschnaeuzigkeit und Selbstverstaendlichkeit verschenken, die ich bisher in der Form noch nicht gesehen habe. Die Banken'hilfen' von letztem Jahr hab ich ja teilweise noch verstehen koennen, da hingen auch deutsche Arbeitsplaetze dran, da sah sich der Staat in der Verantwortung.

Mittwoch, 21. April 2010

Doch was zu lachen

Gestern lief echt gut, bis auf den dummen Umstand, dass es angefangen hatte zu regnen. Damit war die ganze Veranstaltung, zumal ohne Tierhautfunktionswaesche nicht ganz so angenehm. Hat aber trotzdem Spass gemacht.
Nochmehr Spass gemacht hat und zu Lachen gabs heute beim Grillen mit meinem DS-Kurs ( Darstellendes Spiel ). War zwar echt assi, wie wir da auf dem Parkplatz rumgesessen haben, aber wir hatten unseren Spass und es hat niemanden gestoert. Mit genug Bier waren aber selbst Hagel und Wind ertraeglich...

Montag, 19. April 2010

Nix zu Lachen

Morgen tausche ich meine uebliche Glueckhormonausschuettungsorgie gegen ungefaehr 3 Stunden Adrenalin pur. Die inzwischen uebliche Abendgestaltung mit Simpsons, Two and a half Men und Scrubs tausche ich gegen Dunkelheit und eine 650ccm Yamaha. Die Stammleser werden sich sicherlich noch an die heldenhaft nacherzaehlten Heldengeschichten des Heldens, dessen Geschichten noch in vielen, vielen Jahren an den Feuern des Geschichtenerzaehlens von Geschichtenerzaehlern erzaehlt werden, errinnern. Damals ward bestimmt auch von einer Nachtfahrt berichtet, was diesmal dann das gleiche wird, nur halt mit nem Motorrad statt dem gemuetlichen Auto..
Daher meine Bitte an alle Autofahrer zwischen Peitz, Cottbus, Spremberg, Weisswasser, Bad Muskau und Forst: bleibt morgen nach 2000 bitte zuhause!

Freitag, 16. April 2010

Dystopia

Heute 2315 WDR schauen! Es kommt: 1984, nach dem gleichnamigen Roman von George Orwell. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, aufgrund des Alters der Verfilmung heute Abend bin ich guter Hoffnung, dass die Umsetzung angemessen ist.

Nachtrag: leider kann mein Fernseher mich entweder nicht leiden, oder der Westdeutsche Rundfunk hat keine Sendekapazitaeten um auch dem hintersten Winkel der deutschen Ostprovinzen mit Unterhaltung zu versrogen. Lange Rede, wenig Sinn: Hab den Film gestern leider nicht gesehen. Vielleicht anderweitig...

Freitag, 9. April 2010

Der Innere Schreihals

Musste gestern um 0400 aufstehen und jemanden auf Arbeit fahren. Grade zu Ferienzeiten keine große Freude. Sitze also in halbwegs wachem Zustand im Auto, da geht doch mein Inneres Radio an und spielt Disco Pogo. Nicht unbedingt was ich zu dem Zeitpunkt hören wollte, aber so sehr ich mich auch konzentriert hab, es war nicht aus meinem Kopf zu bekommen ( klarer Fall von zuviel gehört ). So blieb mir nur noch eins: mein Innerer Schreihals. Den muss man sich jetzt allerdings nicht wie ein kleines, sich die Ohren zuhaltendes Kind vorstellen, welches laut Lalalalala singt, oder wie den kleinen Typen in der Spongebobfolge, der immer nur laut Hoppla! ruft ( obwohl beides jeweils was fuer sich haette... ), sondern einfach nur eine körperlose Stimme die ausdauernd wie ein Endzeitprediger ( so ein " Das Ende ist nah! "-Typ ) so laut Aaaaaaaaaaaaaah brüllt, das alle anderen Gedanken überdeckt werden. Herrlich effektiv gegen Ohrwürmer, unangenehme Gedanken und Standpauken aller Art.

Sonntag, 28. März 2010

Metro2033 - (M)Eine Art von Review

Es folgt die mehr oder weniger gefilterte Widergabe meiner Eindrucke und Gedanken zum Spiel.

Metro - doof
- keine Angabe wieviel wirksamer Militärmun gegenüber Dreckiger ist.
- sehr hoher Schwierigkeitsgrad.
- keine Alternativrouten, zwar Zugeständnis an Atmosphäre, aber Stalker ist Openworld und schafft diese Dichte trotzdem.
- wenige mentale Feinde/Anomalien. Viel mehr Geballer als im Roman.
- Gesichter in manchen Dialogen nicht animiert.
- weniger Visionen als im Buch
- keine Karte, keine Ahnung, keine Filter, keine Rettung
- kein eigener Körper ingame
- Filter intelligent verteilt
- trotzdem nur an einer Stelle zu kaufen, effektiveres Druckmittel als Uhr oder Monster
- 'Geizt mit Hinweisen' ist meilenweit untertrieben!
- zum Ende unfair.
- keine zerstörbare Umgebung, von ein paar Türen in der Bibo mal abgesehn.
- Endsequenz ist Try&Error: das geht besser!

Metro - cool.
- flüssiger Übergang Spiel-Scriptsequenzen
- Händler vergleichen deine Waffe mit der, die du anschaust.
- die Uhr (ingame), weil Systemzeit, stimmt mit der Uhr am Arm (real) überein.
- KI-Begleiter, daher keine Hilfseinblendungen notwendig
- Mun muss wirklich aufgesammelt werden
- fair verteilte Autosavepunkte. ( aber kein freies Speichern )
- Spiel gibt und nimmt Begleiter, trotzdem starke Bindung.
- Polis umwerfend im Vergleich zu den anderen Stationen
- schönes 3D Menü
- in ausweglosen Situationen kann man sich der Hilfe durch Ranger fast immer sicher sein.
- technisch fast makellos, nur einmal ein bisschen laggy.
- bei Stalker soll die Mun am Anfang knapp gewesen sein (mir nie passiert). Bei Metro ist die es am Ende vom Spiel.

Metro - Fazit.
Metro ist unfair schwer. Aber es weiss auch zu begeistern. Die Faszination, welche von dem Spiel ausgeht ist schwer zu beschreiben, aber wenn man erstmal drin ist, vergisst man alles um sich herum. Ich habe in einem Spiel bisher selten eine solch starke und geschickte Bindung des Spielers an Nebencharaktere gefunden. Dabei macht Metro das so geschckt, dass ihr später nicht sagen könnt, warum ihr euch diesem Typen so verbunden gefuehlt habt. Trotzdem tat es mir ehrlich in der Seele weh, als beispielsweise der Ranger Pawel von der Draisine gerissen wurde und starb. Ich hab mich auch über das Wiedersehen und -Erkennen mit Hunter oder Khan gefreut. Um es alles auf eine Punkt zu bringen: Metro ist ein unfair schweres Spiel, erzählt aber seine Geschichte sehr gut und stellt bisher nie dagewesene Bindungen zu Spielcharakteren her. Nicht zu vergessen: zu alledem sieht Metro2033 noch umwerfend aus.

Metro2033 Tipps/Tricks. (erhebt keinen Anspruch auf Vollstaendigkeit)
Händler: kauft die bessere Waffen, die euch die Händler anbieten. Ihr werdet sie brauchen.
Tauscht Mun! Aus einer militerischen Kugel macht ihr so 5! Tauschkurse sind an allen Stationen gleich.
Verkauft nicht gebrauchte Kaliber wie zB die 5mm Kugeln oder die Pfeile,wenn ihr Schrotflinten benutzt. Für die Luftdruckwaffen gibts eh nur wenig Munition.
Sammeln: sammelt alles, was nicht festgenagelt ist! Selbst wenn ihr es nicht gebrauchen könnt, lässt es sich später zu Mun machen. Außerdem werdet ihr froh sein, wenn ihr mehr als die nötigen Filter habt. Achtet auf rote Kisten, welche in den Tunnels rumstehe und -hängen. Da ist fast immer Mun oder sogar Waffen drin.
Kommt so früh wie möglich an ein Nachtsichtgerät. In einem so dunklen Spiel mit Stealthmöglichkeit ist passives Sehen in einem Gefecht überlebenswichtig. Durchsucht alle Leichen auf eurem Wegen, auch wenn ihr grade hinter einem NPC her rennt. Der wartet hinter der nächsten Ecke auf euch und kann sowieso nicht sterben (Bis auf die überhaupt schwerste stelle im gesamten Spiel, dazu aber: die Amoebennester lassen sich durch Beschuss zersören)
Levels: nehmt euch in den Tunneln Zeit. Auch wenn euch das Spiel was andres erzählt, ihr habt mehr als genug davon.
Anders draussen in Moskau. Hier gilt: Eile! Laufen! Wem an der Oberfläche schonmal die Filter für die Gasmaske ausgegangen sind, weiss wovon ich rede. Metro geizt oben mit Hinweisen. Aber nicht verzweifeln, irgendwann findet ihr den Weg immer, am besten ihr richtet euch nach Gegnern die ihr hören könnt. Flugmonster lasst ihr besser in Ruhe, ich hab bisher noch nicht einen vom Himmel geholt und deren Attacken sind oftmals schlicht tödlich.
Nicht vergessen: Metro ist streng linear. Kommt ihr an einer Stelle wo ihr euch entscheiden könnt, recht weit, seit ihr richtig. Zurück müsst ihr auch nie. Trotzdem: wenn ihr euch richtig entschieden hat, lauft zurück, am Ende des anderen Weges liegt bestimmt ein bisschen Mun rum oder ihr bekommt einen Steam-Erfolg.